Freitag, 07. Oktober 2022
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BFV zeigt Solidarität mit der Ukraine und plant am Wochenende im Freistaat eine Minute des Innehaltens

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BAYERN – Der russische Angriff auf die Ukraine bringt für die Bevölkerung Leid und große Unsicherheit. Der Bayerische Fußball-Verband fühlt mit den Menschen in unserem europäischen Partnerland und will im Amateurfußball ein gemeinsames Zeichen für Solidarität und Frieden setzen. Der BFV schließt sich der Initiative von DFB und DFL an und tritt ganz klar für die Grundwerte des Sports – Gemeinschaft, Verständigung, Integration – ein.

Bereits am Donnerstag hatten die beiden Interimspräsidenten des Deutschen Fußball-Bundes Hans-Joachim Watzke und Rainer Koch, der zugeich Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes ist, zum Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine erklärt: „Der DFB verurteilt den offensichtlich völkerrechtswidrigen Angriff Russlands gegen die Ukraine auf das Schärfste. Die Welt darf dem nicht tatenlos zusehen, die Ukraine bedarf unser aller Solidarität.“

Nach der Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees an diesem Freitag sagte Rainer Koch: „Angesichts der sich stündlich überschlagenden Ereignisse in der Ukraine hat sich das UEFA-Exekutivkomitee heute mit den beiden dringlichsten Fragen befasst und die Verlegung des Champions-League-Finales von Sankt Petersburg nach Paris beschlossen und zudem die Nichtaustragung von Spielen in Russland und in der Ukraine bis auf Weiteres festgelegt. Die UEFA-Exekutive arbeitet äußerst intensiv und Schritt für Schritt alle sich ergebenden Fragestellungen ab. Aktuell stehen insbesondere humanitäre Fragen, wie die Solidarität mit den Menschen, insbesondere aus der Fußballfamilie im Kriegsgebiet, und mögliche Hilfsmaßnahmen für die betroffenen Menschen im Vordergrund.“

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Der BFV weist seine Vereine mit Blick auf das kommende Wochenende – in Abstimmung mit den Unparteiischen – auf die Möglichkeit hin, zum Anpfiff auf den Sportplätzen im Freistaat eine Minute des Innehaltens als Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine einzuplanen. Auch die Vereine des deutschen Spitzenfußballs werden sich an dieser Aktion beteiligen.

Begleitet wird dieses gemeinsame Zeichen für den Frieden mit einer Stadiondurchsage, an deren Inhalt sich unsere Vereine gerne orientieren können.

Vorlage für die Stadiondurchsage:

„Der Fußball steht für Frieden und Gemeinschaft. Fußball baut Brücken, er führt Menschen zusammen und sorgt für Verständigung zwischen den Völkern.

Fußball überwindet Grenzen, aber er grenzt nicht aus. Wer Gewalt ausübt, wer Menschen und Menschenrechte verletzt, verlässt diese Gemeinschaft. Er teilt nicht die Werte des Sports. Unsere Werte. Aus der Geschichte haben wir gelernt, dass Krieg Leid bedeutet, Hass und Elend. Und dass es keinen Krieg geben darf.

Die Fußballverbände und ihre Vereine verurteilen den kriegerischen Angriff auf die Ukraine. Wir stehen in unserer Haltung fest an der Seite der Menschen vor Ort.“

Foto: BFV

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