Freitag, 07. Oktober 2022
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Equal Pay Day 2022: Frauen verdienen im Durchschnitt 18 % weniger als Männer

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SCHWEINFURT – Es ist mal wieder Equal Pay Day 2022: Frauen verdienen im Durchschnitt 18 % weniger als Männer. Anders ausgedrückt arbeiten Frauen im Durchschnitt 66 Tage im Jahr umsonst. Das entspricht dem Zeitraum vom Anfang des Jahres bis zum 7. März, woran der heutige Equal Pay Day erinnert.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Markus Hümpfer: „Diese Lücke ist eine Frechheit gegenüber Frauen.“ Seit über 50 Jahren gilt das Gebot der Entgeltgleichheit für Frauen und Männer. Doch in der Praxis ist die Lohnlücke weiterhin beträchtlich.

„Ohne gesetzliche Maßnahmen wird sich daran leider nichts ändern“, ist sich Hümpfer sicher. Die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro ab Oktober sei ein Schritt in die richtige Richtung. Denn gerade im Niedriglohnsektor arbeiteten bis heute besonders viele Frauen.

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Etwa ein Drittel der beschäftigten Frauen werde von der Lohnerhöhung profitieren.„Ich freue mich auf die Zeit, wenn es Tage wie den Equal Pay Day nicht mehr geben muss, die Lohnlücke erfolgreich geschlossen wurde und die Gleichstellung von Frauen und Männern endlich eine Selbstverständlichkeit ist“, erhofft sich Hümpfer.

Und er segt zum Internationalen Frauentag am 8. März 2022: „Unsere Solidarität gilt den geflüchteten Frauen und Kindern“

„Gerade in diesen Zeiten gilt, dass wir unseren entschlossenen Kampf für die Demokratie und unsere Werte fortsetzen. Dazu gehört die Gleichstellung der Geschlechter, die für eine freie und demokratische Gesellschaft unabdingbar ist“, so der Schweinfurter SPD-Bundestagsabgeordnete Markus Hümpfer.

Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine am 24. Februar sind mehr als 1,5 Millionen Menschen aus dem Land geflüchtet. „Am heutigen Internationalen Frauentag gilt unsere volle Solidarität den Frauen und Kindern, die auf der Flucht sind, und den Menschen, die in der Ukraine ebenso wie in Russland für Demokratie und Freiheit kämpfen“, bekräftigt Hümpfer.

„An vielen Orten bekommen Frauen heute rote Rosen. Aber was viele von ihnen viel mehr brauchen, ist Sicherheit und Schutz vor Gewalt und Terror. Das gilt nicht nur für Frauen in Kriegsgebieten, sondern leider auch für viel zu viele in Deutschland“, befindet der SPD-Abgeordnete und appelliert: „Kämpfen wir dafür, dass die Welt für Frauen genauso sicher wie für Männer wird. Wir sind es ihnen schuldig“.

Fotograf: Phil Dera

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