Samstag, 20. April 2024
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Medaillen, Meisterschaften und Rekorde: Landrat Thomas Eberth ehrt junge Spitzensportlerinnen und –sportler des Leichtathletik-Zentrums Kreis Würzburg und des Arbeitskreises Schulsport

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LANDKREIS WÜRZBURG. Rekorde und Meisterschaften hatten die jungen Spitzensportlerinnen und -sportler des Leichtathletik-Zentrum (LAZ) Kreis Würzburg e.V. und aus dem Arbeitskreis Schulsport teils auch während der Coronajahre erringen können. Die allerbesten Leistungen wurden jetzt noch einmal mit Medaillen und Pokalen geehrt.

Wo im Einzelnen sie ihre Top-Platzierungen errungen hatten, war für manche der jungen Athletinnen und Athleten schon nicht mehr erinnerlich, treten sie doch ständig in verschiedenen Disziplinen und Ebenen für den von Otwin Hack geführten LAZ Kreis Würzburg und die darin organisierten Heimatvereine an: DJK Rimpar, TG Höchberg, DJK Würzburg, TSV Eibelstadt, TSV Güntersleben, TG Veitshöchheim und SG 06 Margetshöchheim. Diesmal jedoch fand die Ehrung nicht auf einer Sportanlage statt, sondern im historischen Ratssaal der Stadt Eibelstadt. Sie ist eine der Kommunen, die mit den Vereinen entsprechende Sportstätten für die Leichtathleten unterhalten.

Bürgermeister und Landrat: „Sport ist wichtiger denn je“

Sowohl Bürgermeister Markus Schenk als auch Landrat Thomas Eberth ging es aber um die gesellschaftlichen Werte und Funktionen, die Sport vermittelt. Für Ziele, die man sich setzt, für Ehrgeiz und Durchhaltevermögen, die einem auch für das Leben etwas bringen, wie Schenk aus eigener Erfahrung weiß, sei es ein gutes Zeichen, dass Trainer und Talente über die letzten Jahre nicht aufgegeben haben.

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„Davon lebt die Gesellschaft, dass man sich Ziele setzt“, bekräftigte Eberth an die Jugendlichen gerichtet. Eberth will sie zudem gerne als leuchtende Vorbilder sehen, die sich nicht von Couch und Handy vereinnahmen ließen. „Ihr habt es geschafft und hoffentlich auch Freude daran entwickelt“, lobte der Landrat. „Und immerhin könnt ihr dem verpassten Bus auch hinterherlaufen, wenn ihr zu lange mit dem Handy beschäftigt wart“. „Sport ist wichtiger denn je“, befand er nicht zuletzt als Vorsitzender des Arbeitskreises (AK) Sport in Schule und Verein mit Blick auf Gesundheit und Fitness, über die Freude an der Bewegung und den Erfolg, über Fairness, die Begegnung mit Gleichgesinnten und viele andere Eigenschaften. Er dankte den Schulen für jede Stunde Schulsport, die stattfindet.

Ehemalige Schulsportler nun bei Bundesligavereinen

Auch Joachim Zürn, Rektor der Mittelschule Gaukönigshofen, betonte, dass Sportwettkämpfe die besten Gelegenheiten böten, Werte wie Zuverlässigkeit, Ausdauer, Fairness, Teamfähigkeit zu lernen und zu festigen sowie den Umgang mit Siegen und Niederlagen zu schulen. Als „wunderbares Beispiel für das Abrufen dieser Werte in allen Altersstufen“ präsentierte Zürn, der nach zehn Jahren die Funktion des AK-Geschäftsführer Sport in Schule und Verein an Johannes Kemmer (Mittelschule Waldbüttelbrunn) weitergegeben hatte, die Jungen-Fußballmannschaft seiner Mittelschule. Der erste Platz im Kreisturnier der Mittelschulen und der 3. Platz beim Regionalentscheid 2022 standen dabei nur symbolisch für Kontinuität bei den Meldungen und Bestplatzierungen über die vergangenen zehn Jahre. Regelmäßig standen sie beim Kreisfinale an erster oder zweiter Stelle. „Das kann nur eine Schule aufweisen“, fasste Zürn die Begründung zusammen. „Ich freue mich sehr, dass es meine Schule ist.“

Die Fußball-Schulmannschaften der Mittelschule Gaukönigshofen sind über viele Jahre die Spitzenmannschaft in den Kreisturnieren und haben bereits Talente an Bundeligavereine „verloren“. Die Ehrung des Arbeitskreises Sport in Schule und Verein nahmen als Abordnung der aktuell aktiven Spieler v.li. Ahmad Hajkhalil, Ahmed Ali, Aron Veeh und Emran Hassani mit dem betreuenden Lehrer Johannes Nutz (v.li.) von Schulrat Ingo Matschullis, Landrat Thomas Eberth und Rektor Joachim Zürn entgegen. Foto: Antje Roscoe

Vier Stellvertreter der aktuellen Spielermannschaft, Ahmad Hajkhalil, Ahmet Ali, Emran Hassani und Aron Veeh nahmen die Medaillenehrung mit ihrem seit 2016 betreuenden Lehrer der Schulmannschaften, Johannes Nutz, entgegen, die hier für kontinuierliche Spitzenleistung vergeben wurde. Zwei der früheren Spieler dieser Schule seien jetzt sogar bei Bundesligavereinen zu finden: Aaron Zehnter beim FC Augsburg und Alessandro Crimaldi beim VfL Wolfsburg.

LAZ Sportlerehrung für die Coronajahre 2020 bis 2022

Die Ehrungen der Spitzenathletinnen und –athleten im LAZ Kreis Würzburg hatte Landrat Thomas Eberth zusammen mit den Bürgermeistern bzw. deren Stellvertretern vorgenommen, sowie Prof. Dr. Olaf Hoos, der als Leiter des Sportzentrums der Universität Würzburg für Kooperationen und Projekte eintritt. Geehrt wurden die Jugendlichen für Titel und tolle Platzierungen der Jahre 2020 bis 2022 bei Unterfränkischen (UM), Nordbayerischen (NBM), Bayerischen (BM), Süddeutschen (SDM) oder gar Deutschen Meisterschaften (DM) wie auch der Deutschen Schülermannschaftsmeisterschaft (DSMM) – oft in mehreren Disziplinen. Moderiert hatte die Ehrung Katharina Schmitt, die als UM und Vize-BM (2020) als „unsere Vorzeige-Diskuswerferin“ selbst zu den Geehrten gehörte, außerdem als Trainerin in Veitshöchheim aktiv ist und als Jugendsprecherin des Bezirks im Bayerischen Leichtathletik-Verband.

Nach dreieinhalb Jahren Pandemie fiel die erste Sportlerehrung des Leichtathletik-Zentrums Kreis Würzburg entsprechend groß aus. Vorsitzender Otwin Hack hatte 38 junge Spitzensportler auf der Liste für Medaillen und Pokale und unter den Gästen ihre Unterstützer und Betreuer. Foto: Antje Roscoe

Rimpar: Dreisprung-Sportlerin Julie Denkey – glänzte zuletzt unter anderem mit sechs UM, Silber bei der BM und mit 11,73 Meter dem unterfränkischen Rekord im Dreisprung (U20). Vier UM holte der Bundessportfestsieger Lennard Schmidt, der als 400-Meter-Läufer, im Fünf- und im Zehnkampf antrat. Ausgezeichnet wurden ferner Nelly Oswald (3.BM) 4×100 Meter-Staffel, Fynn Ayad, Marcel Fiedler (UM), Marcel Wagenbrenner, Frank Zehnter, Jana Hertel, Annika Hofmann, Emilia Schmidt, Stella Kilian (UM), Julius Beer, Lukas Wolujewicz, Frederik Hoos und Matilda Hoos.

Höchberg: NBM im Stabhochsprung ist Hannah Zimmer, zudem 3. Platz bei den BM sowie 3. mit der 400-Meter Staffel bei den BM. Im Vierkampf und bei der 3×800 Meter-Staffel ist Aaron Schmitt jeweils UM. Weitere Titel und Platzierungen holten sich Hochspringerin Emilia Quattländer (UM), 3. mit der 4×100 Meter-Staffel Sara Weidner, Soana Sieber, Hanna Bever (UM), Franka Quattländer, Jakob Müller und Joshua Nickel.

Veitshöchheim: Drei UM hat Veitshöchheim aktuell an der Spitze: Speerwerfer Felix Schmitt mit 50,16 Meter, 3×800 Meter Staffelläufer Jakob Schmidt und Katharina Schmitt mit Diskus, Kugel und Hochsprung. Außerdem gehören Celian Gronert, Jakob Drexlmaier und Fabian Escher zu den Spitzenathleten.

Güntersleben: Geehrt wurden Speerwerfer Lennox Buchholzer (UM) und Hochspringer Lukas Kirch (DSMM).

Eibelstadt: Im Hochsprung ist Finn Hauck aktuell Bayerischer Meister und 2. der SDM. Als Multitalent hat er viele weitere Platzierungen und schaffte es bei der DM auf Platz 24 im Neunkampf. UM und weitere tolle Ergebnisse schafften außerdem die Läufer und Bayerischen Vize-Meister Matthias Hofmann und Diskuswerfer Luk Jantschke, Lorenz Stengritt (Weit- und Hochsprung), Jan Luis Hümmert (Speer) mit 50,28 Meter Unterfranken-Rekord sowie Lena Geißler.

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