Samstag, 04. Februar 2023
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Polizeieinsatz nach Beziehungstat an Vogelsburg – Tatverdächtige in Untersuchungshaft

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VOLKACH, LKR. KITZINGEN. Nach einer mutmaßlichen Beziehungstat befindet sich seit Samstag eine 52-Jährige aus Nordrhein-Westfalen in Untersuchungshaft. Ihr wird vorgeworfen, die neue Lebensgefährtin ihres Ehemannes auf dem Parkplatz der Vogelsburg tätlich angegriffen und mit einer Waffe bedroht zu haben. Die noch andauernden Ermittlungen in dem Fall werden von der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Würzburg durchgeführt.

Ein Polizeibeamter in Freizeit war am Freitagabend zu Gast im Restaurant an der Vogelsburg, als er von einer Servicekraft über eine bewaffnete Person im Außenbereich der Burg informiert wurde. Der Polizist machte sich gemeinsam mit einem weiteren Zeugen sofort auf den Weg nach draußen und traf im Bereich des Parkplatzes auf die verletzte Geschädigte. Die aus dem Landkreis Kitzingen stammende 56-Jährige stand offensichtlich unter Schock und gab an, von der Ex-Frau ihres Lebensgefährten tätlich angegriffen und mit einer Kurzwaffe bedroht worden zu sein. Die Angreiferin war nicht mehr vor Ort und zwischenzeitlich in unbekannte Richtung geflüchtet. Sie soll vor ihrer Flucht auch zwei Mitarbeiter des Restaurants, die zur Hilfe eilten, mit der Waffe bedroht haben.

Der Beamte in Freizeit informierte unverzüglich die Polizeieinsatzzentrale über den Sachverhalt und forderte den Rettungsdienst an. Die Verletzte kam nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Nach aktuellen Informationen sind ihre Verletzungen glücklicherweise nicht schwerwiegend, weshalb sie die Klinik am Folgetag wieder verlassen konnte.

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Infolge einer bundesweiten Fahndung konnte die Tatverdächtige am Samstagmorgen in Nordrhein-Westfahlen lokalisiert und vorläufig festgenommen werden. Aufgrund der gewonnenen Ermittlungserkenntnisse erwirkte die Staatsanwaltschaft Würzburg einen Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts der gefährlichen Körperverletzung und der Bedrohung. Die 52-Jährige sitzt mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt ein. Gegenstand der noch andauernden Ermittlungen ist unter anderem auch der Verbleib der Kurzwaffe, mit der die Beschuldigte die Geschädigten bedroht haben soll.

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