Donnerstag, 20. Juni 2024
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Umgekippter Viehtransporter auf der A7 – Vollsperrung in Richtung Süden

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FRICKENHAUSEN A.MAIN, LKR. WÜRZBURG. Ein umgekippter Viehtransporter ist am Donnerstagmorgen die Ursache für eine stundenlange Vollsperrung auf der A7 in Fahrtrichtung Ulm. Die Bergungsarbeiten sind aktuell noch in vollem Gange und werden voraussichtlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen (Stand 09:15 Uhr).

Der Viehtransporter aus Niedersachsen war auf der rechten Fahrspur in Richtung Ulm unterwegs, als er gegen 05:30 Uhr aus noch ungeklärter Ursache rechts von der Autobahn abkam. Das Fahrzeug kippte in der Folge auf die linke Seite und blockierte die Fahrbahn in Richtung Süden. Der 21-jährige Fahrer konnte sich selbst aus dem Führerhaus befreien und blieb dem Sachstand nach unverletzt.

Zum Unfallzeitpunkt war der Viehtransporter mit knapp 30 Rindern beladen. Ein Tier wurde so schwer verletzt, dass es vor Ort von einem Fachmann im Beisein einer Vertreterin des Veterinäramtes erlegt werden musste. Alle übrigen Rinder blieben offenbar unverletzt, liefen zum Teil jedoch auf der Fahrbahn umher.

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Rein zufällig war schnell ein leerer Tiertransporter aus dem Raum Schweinfurt zur Stelle, der ebenfalls auf der A7 in Richtung Ulm unterwegs war. Der 31-jährige Fahrer bot sofort seine Hilfe an, wodurch die freilaufenden Tiere gemeinsam mit den Einsatzkräften vor Ort schnell eingefangen werden konnten. Nachdem keine Gefahr mehr bestand, dass Rinder auf die Gegenfahrbahn gelangen, konnte die kurzzeitige Vollsperrung in Richtung Kassel kurz vor 07:00 Uhr wieder aufgehoben werden.

Die Unfallaufnahme erfolgt durch die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried. Im Einsatz befanden sich zudem die Freiwilligen Feuerwehren aus Marktbreit, Kitzingen und Biebelried, die Autobahnmeisterei und vorsorglich auch der Rettungsdienst. Der Verkehr in Richtung Süden wird aktuell an der Anschlussstelle Kitzingen ausgeleitet.

Nach derzeitigen Prognosen wird die Vollsperrung in Richtung Ulm noch bis in die Mittagsstunden andauern.

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