Montag, 20. Mai 2024
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Zwei Dienstjubiläen und gleich fünfmal Abschied in den Ruhestand – Landrat Thomas Eberth ehrt langjährige Mitarbeitende

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Mitte Mai gratulierte Landrat Thomas Eberth gleich sechs Mitarbeitern und einer Mitarbeiterin zu ihren langjährigen Verdiensten in der öffentlichen Verwaltung und dankte Ihnen für die geleistete Arbeit am Landratsamt Würzburg. Für 25 Jahre Dienst wurde Kai Fiedrich geehrt, mit Gudrun Wachholz wurde ein stolzes 40. Dienstjubiläum gefeiert. Fünf Mitarbeiter verabschiedete der Landrat nach teilweise mehr als 45 Dienstjahren in den bereits angetretenen oder unmittelbar bevorstehenden „wohlverdienten, glücklichen und gesunden Ruhestand“ – darunter Beschäftigte im Straßenbauamt, Umweltamt, Jobcenter und der Kommunalaufsicht. Vertreter der Personalverwaltung und der Mitarbeitendenvertretung überreichten den Jubilaren und Ruheständlern Präsente.

Gudrun Wachholz ist eine Institution im Bauamt“, begann Landrat Thomas Eberth seine Laudatio. Zum 1. September 1979 trat sie in den Dienst des Landratsamts Würzburg ein – damals noch als Stenotypistin in der Schreibkanzlei. Bereits ein Jahr später wurde sie dem Bauamt zugewiesen, das ihre berufliche Heimat werden sollte. 1984 legte sie erfolgreich die Angestelltenprüfung I ab, die sie als Verwaltungsfachkraft qualifizierte. Lediglich für zwei Jahre wurde sie Mitte der 90er-Jahre dem Sachgebiet Abfallwirtschaft zugewiesen, bevor sie sich eine Auszeit von mehreren Jahren zur Erziehung der Tochter und der Pflege der Schwiegermutter nahm. Im Jahr 2001 kehrte Wachholz in den Fachbereich Verwaltung und Wohnraumförderung des Bauamts zurück und ist dort seitdem nicht mehr wegzudenken. Ende April 2022 beging Gudrun Wachholz ihr 40. Dienstjubiläum.

Kai Fiedrichs 25-jährige Dienstzeit begann nicht etwa am Landratsamt Würzburg, sondern im Mai 1997 mit dem Grundwehrdienst. Danach entschied er sich zunächst für eine zwölfjährige Laufbahn als Zeitsoldat. An das Fachabitur an der Bundeswehrfachschule in Veitshöchheim schloss er seine Prüfung zum Diplom-Verwaltungswirt (FH) ab und wurde zum 1. April 2012 nach einer kurzen Zwischenstation beim Bezirk Mittelfranken beim Landkreis Würzburg in das Beamtenverhältnis berufen. Kai Fiedrich nahm dort seine Arbeit im Jobcenter des Landkreises Würzburg bei der Vergabe von Sozialhilfe und Asylbewerberleistungsgesetz auf – eine Aufgabe, die er bis heute mit Leidenschaft ausfüllt. Fiedrich bewährte sich besonders im Zuge der Flüchtlingskrise ab 2015. Im Jahr 2016 wurde er daher zum stellvertretenden Leiter und noch im selben Jahr zum Leiter des Fachbereichs ernannt. Zu seinem 25-Dienstjubiläum in diesem Jahr unterliegen die Themen Sozialhilfe, Leistungen für Asylbewerber und Asylbetreuung seiner Ägide.

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Norbert Weisensee trat zum 1. April 2022 nach mehr als 45-jähriger Amtszugehörigkeit den wohlverdienten Ruhestand an. Schon seine Ausbildung zum Straßenwärter absolvierte der 62-Jährige beim Landkreis Würzburg. Lediglich mit einer Unterbrechung für den Wehrdienst von Anfang 1981 bis zum Frühjahr 1982 blieb Weisensee der Pflege der Straßen in der Region bis zu seiner Berentung treu.

Gebhard Kleiner tritt seinen Ruhestand am 1. Juni 2022 an. Bis zu diesem Zeitpunkt durchlief er in seiner beruflichen Laufbahn allerdings einige Stationen. Als gelernter Bankkaufmann arbeitete Kleiner von 1977 bis 1979 für die Kreissparkasse Wangen im Allgäu. Über den zweiten Bildungsweg holte er dann sein Fachabitur nach, um Anfang der 1980er-Jahre den Weg zum Studium im Sozialwesen nach Unterfranken zu finden. Seine erste Arbeitsstelle war das Blindeninstitut Würzburg, wo er während seines Studiums an der FH Würzburg Schweinfurt den Zivildienst ableistete und später, mit dem Diplom als Sozialpädagoge in der Tasche, als Erzieher tätig war. Knapp 15 Jahre war Kleiner zudem als Sozialpädagoge für Kolping am Bildungszentrum Schweinfurt und später in Würzburg tätig. 2008 erfolgte schließlich die Einstellung am Landratsamt Würzburg, wo er seine jahrelange Erfahrung als Sachbearbeiter bei der Beratung und Eingliederung von Arbeitsuchenden bis zu seinem Rentenantritt einsetzte.

Wolfgang Hörner hat seine Beamtenlaufbahn im Oktober 1977 bei der Bayerischen Bereitschaftspolizei begonnen. Nach vier Jahren im Polizeivollzugsdienst nahm er 1981 das Studium für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst bei der Bayer. Beamtenfachhochschule in Hof auf, das er 1984 erfolgreich abschloss. Als frisch gebackener Diplom-Verwaltungswirt (FH) wechselte er noch im gleichen Jahr zum Landkreis Würzburg. Dort übernahm er für drei Jahre die Leitung der Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle in der Dienststelle Ochsenfurt. 1987 wurde er dem neu geschaffenen Büro des Landrats zugewiesen, in dem er insgesamt neun Jahre tätig war. Von 1996 bis 2000 arbeitete er in der Landes- und Bauleitplanung im Bauamt, bevor er im Mai 2000 an die Kommunalaufsicht kam. Dort wurde er 2003 zum stellvertretenden Fachbereichsleiter und im Jahr 2020 zum Fachbereichsleiter ernannt. Im Juni 2022 tritt Herr Verwaltungsrat Wolfgang Hörner in die Freistellungsphase der Altersteilzeit ein.

Arnulf Brückner arbeitete nach dem Grundwehrdienst 1976/77 und dem Studium zum Diplom-Bauingenieur an der FH Würzburg/Schweinfurt mit dem Schwerpunkt Wasserbau zunächst als Beamter bei der Bundesbahndirektion Nürnberg – zehn Jahre von 1981 bis 1991. In seinem Element war Brückner jedoch erst ab Oktober 1991, als er im Wasserwirtschaftsamt Würzburg unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit seine Stelle antrat. Ab 01.01.1996 wurden die „Fachkundigen Stellen in der Wasserwirtschaft – FSW“ bei den Landratsämtern geschaffen, wo er die Ingenieurstelle übernahm. Seinem Arbeitsgebiet Wasser blieb Arnulf bis zum Ende seiner beruflichen Laufbahn treu. Neben seinem Fachbereich, dem er seit 2015 als stellvertretender Leiter voranstand, setzte er sich aber außerdem seit 2004 als Ersthelfer für die Belegschaft ein.

Dr. Ulrich Gauer tritt zum 1. Mai 2022 nach mehr als 25 Dienstjahren den Ruhestand an. Nach seiner Bundeswehrzeit und dem Biologiestudium in Würzburg war er zunächst am Max-Planck-Institut in Plön angestellt. In dessen Auftrag verbrachte er zwei Jahre für tropenökologische Forschung in Manaus in Brasilien. 1991 wechselte er an das Staatliche Museum für Naturkunde in Karlsruhe. Nach seiner Promotion in Kiel qualifizierte er sich 1997 an der Landesgewerbeanstalt Bayern zum Umweltbetriebsprüfer weiter. Seine Laufbahn am Landratsamt Würzburg startete er 1998 als Beauftragter für die AGENDA 21 und unterstützte parallel dazu das Landkreismarketing. 2001 erfolgte seine Ernennung zum Umweltmanagementbeauftragten des Landratsamtes. Nach einem kurzen Abstecher in die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kümmert er sich seit 2016 im Fachbereich Naturschutz und Landschaftspflege um den Artenschutz im Landkreis. Als Biberbeauftragter aber auch beim Schutz von Fledermäusen und seltenen Brutvögeln wie dem Mauersegler war er über Jahre hinweg verantwortlich für ein gutes Miteinander zwischen Landwirten, der Bevölkerung und der kommunalen Verwaltung.

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