Donnerstag, 01. Dezember 2022
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1725 Mal Blutspenden – 13 Jubilare in Schonungen ausgezeichnet

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SCHONUNGEN. „Blut ist ein ganz besonderer Saft, soll schon einst der berühmte Dichter und Denker Johann Wolfgang von Goethe gesagt haben. Heute, über 200 Jahre später hat sich die Medizin grundlegend verändert: Beinahe alles scheint möglich. Gegen jedes Wehwehchen gibt es ein Mittel, alles lässt sich synthetisch nachbilden, jede DNS und DNA entschlüsseln.

Trotzdem hat das Zitat bis heute Gültigkeit behalten. Blut gibt es eben nicht auf Knopfdruck und Rezept. Es kann nicht in Laboren gezüchtet geschweige denn künstlich verdoppelt werden. Es ist ureigenstes, körpereigenes Produkt, weshalb nur die Unterstützung durch die Menschen selbst bleibt, erklärt Bürgermeister Stefan Rottmann.

Unter freiem Himmel im Innenhof des Schonunger Rathaus hat das Rote Kreuz und die Großgemeinde Schonungen 13 Jubilare eingeladen. Sie können auf mehr als 100 Blutspenden zurückblicken: In einem Fall sind es mittlerweile sogar mehr als 200 Blutspenden. In einer immer schnelllebigeren Zeit, in einer individualisierten Gesellschaft keine Selbstverständlichkeit. Es sind vor allem tragische Autounfälle, schwere Bus- oder gar Eisenbahnunglücke, in der schnell viel Blut verabreicht werden muss, um Leben zu retten. Häufiger sind es aber gar Krankheiten, die zu akuten Blutmangel führen. „Darauf müssen wir gut vorbereitet sein, denn wie hilflos wären Ärzte dann, wenn es am Lebenselixier „Blut“ fehlt. „Mit ihren Blutkonserven werden sie zu anonymen Lebensrettern. Die Öffentlichkeit soll erfahren, wer die Blutbanken in den Kliniken und Krankenhäusern füllt!“, erklärt Bürgermeister Stefan Rottmann.

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Hartmut Bräuer, der Ehrenvorsitzende des Bay. Roten Kreuzes lobte die außergewöhnlich hohe Spendenbereitschaft in Schonungen. Pro Tag werden rund 15.000 Blutspenden zur Behandlung der Patientinnen und Patienten in deutschen Klinik benötigt, erklärt Bräuer. Da kommt es oftmals auf jede einzelne Konserve an: Besonders heimtückische Krankheiten sorgen für einen hohen Bedarf an Blutspenden. Hartmut Bräuer dankte schließlich nicht nur den Spendern, sondern auch das zumeist ehrenamtliche Personal, die eine hoch professionelle Arbeit leisten. Jede einzelne Spende sorge dafür, dass Leben gerettet bzw. die Patienten ein unbeschwerteres Leben führen können. Bereitschaftsleiter Uwe Hand bezifferte die Blutspenden aller 13 Geehrten auf stolze 850 Liter.

Geehrten wurden für 100 Blutspenden: Christine Wagenhäuser, Konstantinos Kokkalidis, Thomas Knüchel, Martin Kaiser; für 125 Mal: Doris Precht, Anton Röder, Norbert Rottmann, Karl-Peter Kraus; für 150 Mal: Günter Borst, Johann König, Harald Strätz; 175 Mal: Thomas Wolf und 200 Mal: Waldemar Kolodziej.

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