Donnerstag, 20. Juni 2024
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Fachlicher Austausch zwischen Kommunen und Bauaufsichtsbehörde bei Bauamtsleitertagung im Landratsamt Würzburg

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WÜRZBURG. Erste Erfahrungen mit der neu eingeführten Genehmigungsfiktion, Fragen zum gemeindlichen Einvernehmen, aber auch der mögliche Widerstreit zwischen Belangen der Solarenergie und Denkmalpflege – das sind nur einige der Themen, die bei der jüngsten Bauamtsleitertagung im Landratsamt Würzburg auf der Agenda standen. Was zunächst eher technisch klingt, erweist sich als elementar für den gemeinsamen baurechtlichen Vollzug von Gemeinden und staatlicher Bauaufsichtsbehörde.

Dr. Benedikt Kaufmann als zuständiger Geschäftsbereichsleiter, Kreisbaumeister Christoph Schmelz und Fachbereichsleiter Stefan Dürr aus dem Bauamt referierten zu Fragen aus den verschiedenen baurechtlichen Themenbereichen. Inhaltlich wurde dabei ein weiter Bogen gespannt – vom Bereich des Bauordnungs- und Bauplanungsrechts bis hin zu Themen wie dem Sanierungsrecht und der Vorstellung des digitalen Baugenehmigungsverfahrens. Auch aktuelle Fragen der Bauleitplanung, welche die Gemeinden in eigener Zuständigkeit umsetzen, gehörten dabei zur Informationsweitergabe. Ergänzt wurde das Programm durch Vorträge aus anderen Fachbereichen des Landratsamtes – insbesondere aus dem Umweltbereich – etwa zum neuen Leitfaden zur naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung, zur Förderung und Umsetzung von Naturschutzmaßahmen sowie zum Umgang mit Bodenerosionen, aber auch zu den gemeindlichen Pflichten als Betreiber von Bauschuttdeponien.

Brigitte Ziegra-Schwärzer aus dem Sachgebiet Regionalplanung bei der Regierung von Unterfranken widmete sich den gemeindlichen Steuerungsmöglichkeiten bei der Ansiedlung von Freiflächenphotovoltaikanlagen und stellte dazu die neue Planungshilfe der Regierung von Unterfranken vor.

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Dr. Benedikt Kaufmann betonte die gute Zusammenarbeit mit den Gemeinden: „Unser gemeinsames Anliegen ist es, Genehmigungsprozesse – im Sinne der Bauherren – schneller und effizienter, aber gleichzeitig natürlich auch im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben rechtssicher zu gestalten.“

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