Mittwoch, 30. November 2022
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Im Landkreis Bad Kissingen fanden die Energiespartage statt – die Ideenkarte kann auch jetzt noch online bestückt werden

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LANDKREIS BAD KISSINGEN. Energie sparen steht für viele Bürgerinnen und Bürger derzeit ganz weit oben auf der privaten To-Do-Liste. Im Rahmen der vom bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie initiierten Themenwochen „Energiebildung“ fanden im Landkreis Bad Kissingen drei Veranstaltungen mit verschiedenen Schwerpunkten zum Thema Energie statt. Organisiert wurde die Vortragsreihe vom Klimaschutzmanager des Landkreises Alexander Zink, der vor der jeweiligen Veranstaltung seine Arbeit im Klimaschutzmanagement des Landkreis Bad Kissingen vorstellte. Onur Tüptük und Karl-Heinz Paulus von der Energieagentur Unterfranken e.V. gaben jeweils einen Überblick, wie sie den Landkreis Bad Kissingen bei der Erstellung eines Klimaschutzkonzepts unterstützen. In der Hauptsache geht es um die Erstellung einer Treibhausgas-Bilanz für die Zuständigkeiten des Landkreises Bad Kissingen, darauf folgt eine Potenzialanalyse. Werner Göbel, Vorstand der Energiegenossenschaft Oberes Werntal eG, rückte bei der ersten Veranstaltung in Bad Brückenau die Bedeutung einer Energiegenossenschaft in den Mittelpunkt und stellte die Energiegenossenschaft Oberes Werntal eG vor.

Architekt Werner Haase klärte bei der zweiten Veranstaltung in Bad Kissingen über die energetische Sanierung und nachhaltiges Bauen auf. Durch seine jahrelange Erfahrung als Architekt konnte er viele eindrucksvolle Beispiele nachhaltiger Bauvorhaben aufzeigen, darunter die Sonnenhäuser Arnstein, ein Pilotprojekt der obersten Baubehörde im Jahr 1998. Die dritte Veranstaltung fand in Fuchsstadt statt, Waldemar Bug, Solarbotschafter des BUND Naturschutz, zeigte auf, wie Maßnahmen zu Energieeinsparung in den Bereichen Wärme, Mobilität und Strom umgesetzt werden können. Einen Fachvortrag zum Thema „Elektromobilität“ hielt Christof Helfrich, Vorsitzender der Energie-Initiative Rhön-Grabfeld e.V. Fazit: Das Treibhausgaspotential von Elektrofahrzeugen ist deutlich niedriger als von benzin- oder dieselbetriebenen Fahrzeugen. Bei der Berechnung wurde die Herstellung der Fahrzeuge berücksichtigt. Die Bedingung für das Abrufen des Einsparpotenzials ist das Tanken mit erneuerbarer Energie. Wenn ein E-Auto mit Strom aus dem deutschlandweiten Strommix geladen wird, dann gibt es nur geringe Unterschiede. „Wir hatten uns bei den Vorträgen mehr Publikum erhofft“, resümiert Alexander Zink, „ich freue mich aber, dass die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Zeit intensiv für Diskussionsbeiträge und Fragen an die Referenten nutzen konnten. Zudem konnten untereinander viele Erfahrungen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft werden.“ Wer Ideen zum Thema hat, kann sie ganz einfach auf die Online-Ideenkarte des Landkreises stellen: Hier können alle Bürger und Bürgerinnen ihre Tipps zum Thema Klimaschutz im Landkreis Bad Kissingen einbringen. www.ideenkarte.de/landkreisbadkissingen/

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