Samstag, 10. Dezember 2022
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Kanal und Straße „Dorfgraben“ in Lengfeld in eineinhalb Jahren unter Anliegerverkehr komplett erneuert

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WÜRZBURG / LENGFELD. Nach umfangreichen Erneuerungen von Kanal, Hausanschlüssen, Fahrbahn und Gehweg durch den Entwässerungsbetrieb und den Fachbereich Tiefbau und Verkehrswesen schweben Fußgänger und Kraftfahrer nun schon fast über den Dorfgraben in Lengfeld. Stadtbaurat Benjamin Schneider und die Leiterin des Fachbereichs Tiefbau und Verkehrswesen, Annette Messerer, besichtigten die neue Straße „Dorfgraben“ und waren angetan von der gesamten Baumaßnahme, die komplett unter Anliegerverkehr realisiert wurde.

Bereits im Jahr 2014 war in der Straße „Dorfgraben“ der dringende Erneuerungsbedarf der Kanalleitungen und der Hausanschlüsse festgestellt worden. Die vorhandene Mischwasserkanalisation befand sich insgesamt in einem schlechten baulichen Zustand. Ebenso mussten die Fahrbahn, die Gehwege und die Beleuchtung dringend saniert werden. „Die Straße war nicht nur technisch verbraucht, sondern ihre allgemeine Lebensdauer regelrecht überschritten“, sagt Annette Messerer. Im Jahr 1978 erstmalig hergestellt, zeigte der Dorfgraben Risse, Verdrückungen, Schlaglöcher, es fehlte teilweise der Gehweg, Leitungen waren alt und schlecht.

Mit ersten Planungskonzepten ging der Fachbereich Tiefbau in die Bürgerbeteiligung. 60 Anlieger wurden angeschrieben. Deren konstruktive Vorschläge wurden mit eingearbeitet und ein durchgängiger Gehweg auf der Nordseite hergestellt. „Nach der intensiven Bürgerbeteiligung haben wir hier nun eine geschützte Fußgängerfläche auf der gesamten Länge und eine Querungsmöglichkeit geschaffen“, freut sich Stadtbaurat Benjamin Schneider. Gleichzeitig wurde eine große und notwendige Kanalbaumaßnahme umgesetzt.

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Während die Phasen der Bürgerbeteiligung und der Vorplanungen mehrere Jahre andauerten, wurde die Baumaßnahme selbst in nur eineinhalb Jahre durchgezogen, und das trotz anfänglicher Lieferschwierigkeiten bei den Baumaterialien. Der Entwässerungsbetrieb ersetzte die bestehende Kanalisation durch einen neuen Steinzeugkanal auf einer Länge von 170 Metern und die bestehenden Schächte durch drei neue Stahlbetonfertigteilschächte. Allein der Straßenbau kostete 350.000 Euro, es wurden 800 m³ Boden bewegt, 400 m³ Frostschutzschichten eingebracht, 700 m² Straßen asphaltiert, 350 m² Pflaster für Gehwege und 350 m Bordsteine und Einfassungen verlegt. Die Kosten für die Kanalbaumaßnahme schlugen mit weiteren 250.000 Euro zu Buche.

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