Dienstag, 27. September 2022
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Landrat und Verkehrswacht Schweinfurt danken für langjähriges Engagement der erwachsenen Schulweghelferinnen und Schulweghelfer

Ehrenamt im Landkreis Schweinfurt: Für mehr Sicherheit auf dem Schulweg

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LANDKREIS SCHWEINFURT. Nach der pandemiebedingten Pause war es in dieser Woche endlich wieder soweit: Landrat Florian Töpper und der Vorsitzender der Verkehrswacht Schweinfurt e.V. Adi Schön würdigten im Rahmen eines offiziellen Empfangs das Engagement der erwachsenen Schulweghelferinnen und Schulweghelfer im Landkreises Schweinfurt. Die Ehrung mit rund 100 angemeldeten Gästen fand im Freien auf dem Gelände des Kreisbauhofs in Niederwerrn statt.

Die insgesamt 335 Schulweghelferinnen und Schulweghelfer tragen durch ihren zuverlässigen Einsatz am Morgen – bei Wind und Wetter – dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler sicher zum Schulunterricht kommen. Sie ergänzen damit das Engagement der 13- bis 15-jährigen Schülerinnen und Schüler, die als Schüler- oder Schulbuslotsen eingesetzt sind.

„Ich bedanke mich bei Ihnen allen für dieses wichtige und verantwortungsvolle Engagement in unseren Landkreis-Gemeinden. Wie wichtig diese Aufgabe ist, wird auch daran deutlich, dass es an den Einsatzorten, an denen Sie aktiv sind, noch nie zu einem schweren Unfall gekommen ist. Es ist ein Engagement, das oft im Stillen stattfindet, daher freue ich mich umso mehr auf dieses Zusammenkommen und die Möglichkeit, Ihr Ehrenamt angemessen zu würdigen“, sagte Landrat Florian Töpper in seiner Begrüßungsrede.

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Auch Adi Schön zeigte sich sehr dankbar für das großartige Engagement der anwesenden Gäste und freute sich über die persönliche Begegnung an diesem Abend. Schulamtsdirektorin Stefanie Schiffer sprach ebenfalls ihren herzlichen Dank aus.

Drei Schulweghelferinnen erhielten für ihr langjähriges Engagement von mehr als 15 Jahren eine Ehrenurkunde sowie ein Weinpräsent mit Blumenstrauß. Ausgezeichnet wurden Brigitte Nastvogel aus Gochsheim, Renate Feuerbach und Barbara Hertlein aus Schwanfeld.

Die Gemeinschaftsaktion „Sicher zur Schule – sicher nach Hause“, die unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Ministerpräsidenten steht, wurde 1969 gegründet, zu einer Zeit als noch bis zu 35 Kinder jährlich in Bayern auf dem Schulweg ums Leben kamen. Seither wurde viel für die Verkehrssicherheit in Bayern getan und unter anderem die Schulwegdienste eingerichtet. Speziell geschulte Verkehrserzieher/-innen der Polizei sorgen für die Beschulung und Betreuung der ehrenamtlichen Verkehrshelfer/-innen vor Ort in den Gemeinden.

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