Mittwoch, 07. Dezember 2022
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Die MUT-Tour machte Station in Würzburg

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WÜRZBURG. In Kooperation mit dem Aktivbüro der Stadt Würzburg kamen am Montagvormittag drei Tandem-Teams der MUT-Tour, die gerade Station in Würzburg machten, mit Selbsthilfeaktiven im Würzburger Selbsthilfehaus zusammen.

Begrüßt wurden die Radfahrerinnen und Radfahrer von der dritten Bürgermeisterin der Stadt Würzburg, Judith Jörg und der kommissarischen Leiterin des Aktivbüros, Kristin Funk.

Die MUT-Tour ist ein Aktionsprogramm, bei dem Menschen mit und ohne Depressionserfahrung zusammenkommen, um sich für einen offenen Umgang mit dem Thema Depression stark zu machen. Im Rahmen der MUT-Tour bewegen sich seit 2012 jeden Sommer hunderte Menschen per Fahrrad und zu Fuß durch Deutschland um ein Zeichen zu setzen und die Botschaft ins Land zu tragen: „Depression ist eine ernstzunehmende Erkrankung.

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Sie ist behandelbar. Ein offenes Miteinander hilft allen.“ Durch die individuellen Geschichten der Teilnehmenden, werden Betroffene und Angehörige dazu ermutigt, psychische Erkrankungen anzunehmen und Hilfe zu suchen. Nicht-Betroffene werden angespornt, offen und mutig mit z.B. betroffenen Kolleginnen, Kollegen oder Angehörigen umzugehen und das Thema Depression anzusprechen.

Nach der Begrüßung durch Frau Funk, stellte Bürgermeisterin Jörg in ihrem Grußwort heraus, dass die MUT-Tour eine wichtige Aufgabe zum offenen Umgang mit psychischen Erkrankungen erfüllt. Die Sichtbarkeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die im ganzen Land unterwegs sind, hilft dabei, psychische Erkrankungen von ihrem Stigma zu befreien.

Im Anschluss traten die sechs Radfahrerinnen und -fahrer der aktuellen Etappe der MUT-Tour in den Austausch mit den Selbsthilfeaktiven, der Bürgermeisterin, einer Vertreterin der Fachstelle Suizid und den städtischen Mitarbeiterinnen. In den Gesprächen wurden Informationen über das Aktionsprogramm MUT-Tour und die aktuelle Reiseroute ausgetauscht, sowie persönliche Erfahrungen über den Umgang mit psychischen Krankheiten. Die Erfahrungsberichte zeigten, dass Menschen einen für sie passenden Umgang mit Depressionen finden und ein zufriedenes Leben führen können.

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