Montag, 28. November 2022
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Ein überfälliges Aus, das Türen für die Zukunft öffnet – Stellungnahme der SPD-Fraktion zum Ausstieg der Stadt Schweinfurt aus der Landesgartenschau

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SCHWEINFURT. „Wir könnten uns zurücklehnen und sagen: wir haben es ja schon immer gewusst.“ Das sei aber ihre Sache nicht, so die SPD-Stadtratsfraktion in einer Pressemitteilung. „Lange hatte es gedauert, bis endlich das Nein zur Landesgartenschau kommt“, so Kathi Petersen. Spät sei besser als nie.

„Wichtig ist nun, wie wir weiter die Zukunft der Stadt gestalten“, sagt Marietta Eder. Die SPD-Fraktion werde dazu ihre Ideen einbringen. In ihrer Mitteilung fordert die SPD-Stadtratsfraktion, dass sowohl Wissensort als auch Wohlfühloase gestärkt werden müssen. Sie wolle die Flächen nutzen, damit im wahrsten Sinne ein Wissensort und damit ein starkes Netzwerk zwischen Hochschule, Wirtschaft, Gründern und weiteren Akteuren entsteht. „Unsere Hochschule ist eine technische Hochschule. Wir wollen sie weiter stärken und mit ihr und um sie viele spannende Projekte ermöglichen. Gerade jetzt, wo alle über Energie- und Verkehrswende, große Veränderungen sprechen wäre das ein zentraler Anschub für die Zukunft unserer Industriestadt“, so Marietta Eder.

„Diese Zukunft muss auch lebendig sein. Wir wollen weiterhin für die Menschen, insbesondere aus den westlichen Stadtteilen wie dem Musikerviertel Erholungsräume schaffen“, erklärt Kathi Petersen. Die Carusallee müsse und könne weiterentwickelt werden. „Die Möglichkeit im Schatten von Bäumen zu spielen, sich zu erholen und genauso ein Seminar abzuhalten – so ist unsere Vorstellung.“

Wichtig seien viele Projekte, die seit Jahren ruhten bzw. nicht mehr vorangetrieben würden wie das Kulturforum. Peter Hofmann, der seit Jahren für mehr Lebensqualität in der Innenstadt kämpft, freut sich auf die neuen Möglichkeiten. „Bei vielen Anträgen haben wir immer wieder gehört, dass es nicht ausreichend Personal gebe, um sie zu verwirklichen. Nun gibt es dazu mehr Freiräume, gut so“, so Peter Hofmann.

Weiterhin setzt sich die SPD für die Entsiegelung der Stadt ein. „Ideen für frische Luft am Schelmsrasen und am Spitalsseeplatz müssen fortgesetzt werden“, fordert Ralf Hofmann. Seit Jahrzehnten haben hier unter anderem Marianne Firsching und Joachim Schmidl für ein Entsiegelung gekämpft. Viele der weiteren sogenannten Korrespondenzprojekte sind auf der Wegstrecke zur nun gescheiterten Landesgartenschau verloren gegangen. „Es gibt jetzt die Chance diese und weitere Orte besser zu machen. Zentral als Eingangstor zur Stadt natürlich auch der Bahnhofsvorplatz. Viel wichtiger aus unserer Sicht als aktuell die Gutermannpromenade, deren Umgestaltung wir mit der neuen Maxbrücke diskutieren wollen“ so die SPD-Fraktion.

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