Freitag, 07. Oktober 2022
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Halbzeit beim TSV Ettleben/ Werneck 2: „Kopf hoch und Spaß haben an der schönsten Nebensache der Welt!“

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ETTLEBEN / WERNECK – Schon diesen Sonntag um 13 Uhr geht es weiter mit einem Heimspiel gegen den Tabellenelften TSV Grafenrheinfeld 2. Mit einem Sieg, es wäre der zehnte in dieser saison, könnte sich der TSV Ettleben/ Werneck 2 zumindest nochmal im Rennen um Platz drei in der Schweinfurter Fußball-A-Klasse 1 zurückmelden. Der Dritte spielt im Sommer um den Aufstieg.

Vor der 16. von 26 Partien sprachen wir  mit dem 40 Jahre alten Spielertrainer Michael Lutz.

Mit welcher Schulnote würdet Ihr die erste Serie der Saison bewerten und warum?
Michael Lutz: Hm, wir spielen eine befriedigende Saison, also 3, allerdings mit einer Tendenz nach oben, wenn wir konstanter und zielstrebiger werden.

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Welches war das bisher beste Spiel?
Michael Lutz: Es waren einige gute Spiele dabei, da fällt es mir schwer, eines herauszuheben. Das Spiel in Bergrheinfeld war bis zur 60. Minute vom ganzen Team stark. Allerdings hat man sich dann durch kleine Unzulänglichkeiten und an diesem Tag schwachen Schiedsrichter um den verdienten Lohn gebracht.

Tim Kehrlein (rechts) kam fünf Mal für die TSV-Reserve zum Einsatz

Welches war das bisher schwächste Spiel?
Michael Lutz: Samstagmittag bei der DJK Schweinfurt 2. Wir haben trotz ordentlicher Aufstellung 75 Minuten lang Fußball zum Abgewöhnen gespielt. Verwunderlich, dass nachher keiner der anwesenden Zuschauer über Augenschmerzen geklagt hat. Trotz allem hat man gegen die personell geschwächte DJK an diesem Tag 2:0 durch zwei Fernschusstore gewonnen.

Was kann Dein Team, was andere nicht können?
Michael Lutz: Für einen A-Klassisten sind sie fitnesstechnisch echt gut drauf und ziehen da bei meinen Einheiten in der Vorbereitung immer voll mit.

Was muss bei Euch im Jahr 2022 unbedingt besser gemacht werden?
Michael Lutz: Wir sollten unsere Chancen besser nutzen, wenn ich an die beiden 0:0 in der Vorrunde denke.

Jannis Metzger hütete 14 Mal das Gehäuse der TSV-Reserve

An welche Begebenheit der Serie seit Sommer erinnert Ihr Euch sofort wieder? Gab´s ein besonderes Tor, ein außergewöhnliches Ereignis?
Michael Lutz: Ja, das Tor von Linus Geyer beim oben genannten Sieg bei der DJK Schweinfurt zum 1:0.

Wer ist für Euch in Eurem Team der bisherige Spieler der Saison? Oder die Spieler?
Michael Lutz: Wie bereits erwähnt, wir spielen eine ordentliche Saison, allerdings noch mit Luft nach oben. Natürlich haben wir gute Spieler drinnen, auch welche mit einigen Toren, aber jeder kann da noch mehr und mus an sich arbeiten, um das Optimum rauszuholen. Am Ende der Saison kann ich da mehr dazu sagen.

Welcher Spieler eines Gegners fiel Dir besonders auf, welche Mannschaft außer Deiner hat Dich generell beeindruckt?
Michael Lutz: Ich beschäftige mich generell am liebsten mit meinem Team. Mit drei ersten Mannschaften ganz oben ist diese A-Klasse schon eine knackige Nummer und hat für diese Klasse eine tolle Qualität. Da ist schon der ein oder andere Gute dabei, wobei die mir nicht helfen.

Julian Treutlein (bildmitte) lief bislang 13 Mal für die TSV-Reserve auf.

Wird sich personell in der Winterpause etwas tun?
Michael Lutz: Wenn wir nicht von Corona sprechen, dann wird sich personell wenig tun in der Winterpause. Personell ist das mit diesem Thema schon immer schwierig.

Wirst Du als Trainer über den nächsten Sommer hinaus weiter machen? Wenn nein, was hast Du vor und wer wird Dein Nachfolger?
Michael Lutz: Ja, ich habe vor einigen Wochen mit dem Verein gesprochen und um ein weiteres Jahr verlängert.

Wie lief die Vorbereitungsphase? Gegen wen habt Ihr getestet – und mit welchen Resultaten?
Michael Lutz: Die Vorbereitung lief für die Anwesenden sehr gut und das Team hat richtig gut mitgezogen. Schade manchmal um den ein oder anderen Coronafall, der diese Spieler doch immer wieder um einige Wochen und damit auch deren Fitness zurückgeworfen hat. Wir haben gegen Schwanfeld zuhause getestet und 1:3 verloren. Zwei Spiele fielen leider in die regnerische Phase und damit dem Wetter zum Opfer. Und das letzte Spiel vor einer Woche gegen Waigolshausen/ Theilheim/ Hergolshausen mussten wir leider aufgrund vieler Verletzter und coronageplagter absagen. Zufällig konnten wir dann einige Spieler beim Spiel der 3. Mannschaft einsetzen, die am Sonntag gegen die FTS 3 kickte. So kam doch der ein oder andere beim 2:0 zum Einsatz.

Moritz Weeth (links) traf bei neun Einsätzen zwei Mal.

Das reguläre erste Spiel nach der Winterpause ist wann und gegen wen? Und welche Erinnerungen hast Du an die erste Begegnung im Sommer?
Michael Lutz: Das Spiel ist am Sonntag, 13.03.2022 gegen meinen Heimatverein, den TSV Grafenrheinfeld. Im Hinspiel hatten wir in Grafenrheinfeld das Spiel mit zunehmender Spielzeit dominiert, daraus aber gegen ein gut verteidigenden Gegner kein Kapital schlagen können. Somit endete die Partie 0:0

Sind alle Mann an Bord – oder wer fehlt und warum?
Michael Lutz: Nein, es sind gewiss nicht alle Mann an Bord, wie bereits mehrfach erwähnt. Verletzungsbedingt fallen Felix Martin und längerfristig Lenard Geyer und Julian Stark aus. Jonas Schulz weilt fast die gesamte Rückrunde zum Studium in Köln und krankheitsbedingt fallen aktuell Moritz Weeth, Martin Eirich und Sebastian Förster aus. Aus privaten Gründen fehlt zudem noch Jerome Bindia. Man sieht, Corona und wie so oft die Winterpause tun einer Mannschaft nicht gut. Aber ich denke, wir können am Sonntag eine gute Mannschaft aufgrund unseres breiten Kaders aufs Feld schicken. Zudem sind diese Probleme denke ich bei fast allen Mannschaften, da Corona ja beispielsweise allgegenwärtig ist. Also Kopf hoch und Spaß haben an der schönsten Nebensache der Welt!

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

 

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