Samstag, 20. April 2024
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Nach rund 20 Monaten im Corona-Modus: Familienstützpunkt in Eisingen offiziell eröffnet

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EISINGEN. Viel Lob gab es in den Reden zur offiziellen Eröffnung des Familienstützpunktes in Eisingen. Die fußen nämlich auf der vorhandenen Erfahrung seit gut anderthalb Jahren. So lange ist Melinda Scheller schon aktiv und bietet auf einem niederschwelligen Niveau Hilfen und Unterstützung für Familien an. Nur die offizielle Bestätigung der im Oktober 2020 begonnenen Arbeit erfolgte wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie erst jetzt im neuen Haus „Dorfzentrum“. Zur Eröffnung gaben sich Repräsentanten des Trägers, der Kommune, aber auch Vertreter des Landratsamtes, allen voran Landrat Thomas Eberth die Ehre. Er lobte, dass der Familienstützpunkt „ein wunderbarer Anlaufpunkt für Familien, aber auch alle anderen Bürgerinnen und Bürger“ sei.

Die Arbeit von Melinda Scheller lobte auch Bürgermeisterin Ursula Engert. „Die Rahmenbedingungen zur Eröffnung eines Familienstützpunktes hätten nicht unglücklicher sein können“, blickte sie zurück auf die Anfänge, um dann aber gleich die hervorragende Arbeit von Melinda Scheller anzusprechen. Diese habe sich wirklich in die Sache „hineingekniet“ und Lösungen gesucht, wie man Familien in Zeiten der Pandemie ansprechen kann. Vor allem die Online-Angebote wurden dabei sehr gut angenommen. Mittlerweile könne man sich wieder in Präsenz treffen und jetzt zeige sich, wie gut die Vorarbeit der vergangenen beiden Jahre wirkt. Nach der offiziellen Eröffnung des Familienstützpunktes gab es am Nachmittag eine Veranstaltung, die so gut vorgebucht war, dass man nicht im Dorfzentrum mit seinem vielseitigen Raumangebot bleiben konnte, sondern in die Erbach-Halle ausweichen musste.

Engert lobte auch den Freistaat Bayern, der mit seiner großzügigen Förderung erst die Schaffung der Familienstützpunkte ermöglicht und die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Träger, der Jugendhilfe Creglingen. „Wir haben gute Erfahrungen mit euch gemacht und können euch uneingeschränkt weiter empfehlen“, sagte Engert in Richtung Geschäftsführer Werner Fritz und dem Leiter der Steuerungsgruppe Thomas Möginger.

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Vorbildliches Miteinander der Familienstützpunkte

Auch Landrat Eberth freute sich, dass der Freistaat die Finanzierung der Familienstützpunkte weiter begleitet und sogar noch ausbauen will. „Sie sind ein Mehrwert für die ganze Region“, so Eberth. Er wies darauf hin, dass die mittlerweile vielen Familienstützpunkte im Landkreis unterschiedliche Schwerpunkte haben und sich gut vernetzen, damit man sich bei kleineren Problemen untereinander helfen kann. Das Dorfzentrum mit der angegliederten Bibliothek sei ein Gewinn für Eisingen, stellte der Landrat fest. Durch die Kooperation der verschiedenen Bereiche könne man Familien bestmöglich und an der Quelle unterstützen bei allen Fragen des Lebens.

Das konnte auch Claudia Ruhe, die Fachaufsicht im Landratsamt bestätigen. „So etwas wie hier, wünsche ich mir für alle Gemeinden im Landkreis“, so Ruhe. Sie wünschte sich, was alle nach den Einschränkungen der Pandemie dachten: „Die Türen sollen jetzt immer offen sein.“

Endlich wieder in Präsenz: Offener Treff für Eltern mit Kind

Melinda Scheller bietet aktuell einen offenen Treff für Eltern mit Baby oder Kleinkindern in Kooperation mit der Bibliothek und ihrer Leiterin Jutta Gehrsitz an, sowie verschiedene Elternkurse, Vorträge und Workshops. „Ich genieße es, dass die Familien jetzt endlich wieder hier sein können“, äußerte Scheller überschwänglich. Ihr Chef, Werner Fritz von der Jugendhilfe Creglingen, lobte das Engagement des Freistaates Bayern und nannte die Familienstützpunkte ein „Modellprojekt, in dem Familien zusammengeführt werden“. Er berichtete auch von der guten Zusammenarbeit von Eisingen und Waldbrunn. Man ergänze sich in den Angeboten und unterstützt sich immer da, wo es notwendig ist.

Unterstützt wurde die Veranstaltung auch vom St. Josefs Stift, welches das Catering übernommen hatte. Die Einrichtung wird in diesem Jahr, genauso wie der Landkreis Würzburg, 50 Jahre alt.

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