Donnerstag, 01. Dezember 2022
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Vom Kindergarten zur Grundschule: Welche Rolle spielen digitale Medien?

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LANDKREIS WÜRZBURG. Kindern gelingt der Übergang von der Kita in die Schule umso besser, je mehr Erfahrungen und Kompetenzen sie aus ihrer Zeit in der Tageseinrichtung einbringen können. Kindergarten und Grundschule achten deshalb darauf, ihre pädagogische Arbeit aufeinander abzustimmen. Schul- und Jugendämter stehen den Einrichtungen dabei zur Seite.

Auch in Stadt und Landkreis Würzburg arbeiten die Schul- und Jugendämter in überregionalen Kooperationsteams zusammen, um Kita-Pädagogen und Lehrkräfte bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Insbesondere der gemeinsame Medienbildungsauftrag von Kitas und Schulen gewinnt an Bedeutung. Doch gerade bei diesem Thema gibt es auch viele Fragezeichen. Wie viel Zeit am Bildschirm dürfen Kinder verbringen? Wie verarbeiten sie die Reize von Handy, Tablet und Co? Und wie kann der Einsatz der neuen digitalen Möglichkeiten in die pädagogische Arbeit sinnvoll eingebracht werden? Klar ist: Kinder wachsen heute ganz selbstverständlich in die digitale Welt hinein. Sie erkennen früh, welche Bedeutung mobile Geräte für ihre Eltern und größeren Geschwister haben. Viele Kinder verfügen daher schon über erstaunlich umfassende Medienerfahrungen, wenn sie in die Kita kommen.

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Die Schul- und Jugendämter von Stadt und Landkreis haben deshalb zwei Fortbildungsnachmittage zum Thema „Digitale Medien im Übergang von Kindergarten zur Grundschule“ angeboten. 50 Erzieherinnen und Erzieher sowie Grundschullehrerinnen und -lehrer nahmen an den beiden Veranstaltungen teil. Sie beschäftigten sich sowohl mit den Chancen als auch mit den Risiken der digitalen Möglichkeiten. Um Kinder auf einen eigenverantwortlichen Umgang mit mobilen Geräten vorzubereiten, sollten diese auf jeden Fall schon früh entwicklungsangemessen in die pädagogische Arbeit einbezogen werden. Das gaben die Referentinnen und Referenten den Teilnehmern mit auf den Weg. Auf diese Weise lernen Kinder die Geräte als Werkzeuge kennen, mit denen sie die Welt entdecken können – wie Kameras, Bilderbuchapps oder digitale Mikroskope. Es gehe nicht darum, Kinder vor den Geräten zu parken, sondern ihnen eine bildungsorientierte und kreative Nutzung beizubringen.

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