Sonntag, 25. September 2022
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Abgespecktes Schweinfurter Volksfest: Ein (Mon-)Tag weniger, aber mit Ladies Night und dem Familien-Mittwoch

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SCHWEINFURT – Es gab sie nun doch, sicherlich nicht unbegründet, die Diskussion um das Schweinfurter Volksfest diesen Sommer, das erste „nach zwei Jahren der Entbehrungen“, wie Ordnungsamts-Referent Jan von Lackum diesen Dienstag im Stadtrat meinte.

Es wird einen Tag kürzer sein, der Montag fällt weg, abends wird meistens eine Stunde eher geschlossen. Es gibt kein Feuerwerk, keine Sonderveranstaltungen – außer eben der Ladies Night am ersten Montag und dem Familiennachmittag am Mittwoch.

Doch dagegen wehrten sich zwei Frauen: Christiane Michal-Zaiser (proschweinfurt), regte an, auch auf Ladies Night und Familientag zu verzichten. Die könnten sich, weil stets proppenvoll, als „Superspreader“ herausstellen. Dafür könnte man ja die Preise für die Kids generell reduzieren.

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Dem pflichtete Dr. Ulrike Schneider bei. Denn der Bundesgesundheitsminister und die Virologen warnen davor, Anhäufungen von Menschen zu produzieren.

Doch nur drei Stadträte waren dafür, der Antrag wurde abgelehent. Es gibt also den einen Abend und den Nachmittag, „Kinder und Familien werden dankbar sein!“, meint Florian Dittert (CSU).

Spitze Zungen: Das Fest für´s Volk

Und Jan von Lackum weiß aus Erfahrung: Das Frühlingsvolksfest in Würzburg sei aktuell sogar ohne Rahmenprogramm gut besucht. Und was den Familiennachmittags betrifft, so werde der sicherlich voll, „aber er findet ja an der frischen Luft statt, ich habe überhaupt keine Bedenken!“

Richard Graupner (AfD) sieht keine Notwendigkeit für gar keine Einschränkungen: „Der Sinn erschließt sich nicht für eine halbe Stunde weniger, die Ansteckungsgefahr vermindert das oder ein gestrichener Tag nicht!“ Dr. Reginhard von Hirschhausen (Grüne) erinnerte daran, dass die Verkürzung Vorschläge der Schausteller gewesen sein.

Für Stefan Labus (Freie Wähler) stellt sich angesichts der aufgerufenen 10,70 Euro in Würzburg die Frage nach dem Preis für die Maß Bier. Jan von Lackum konnte dazu noch nichts sagen. „Aber der Bierpreis ist allgemein gestiegen. Ich will keine Hoffnungen machen, dass es bei uns deutlich rosiger ausschaut als anderswo!“

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