Sonntag, 03. März 2024
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StartMagazinMusik, Kunst & KulturSonderausstellung “Ossi, Wessi oder Wossi?” wird am 7. März, 18 Uhr, eröffnet

Sonderausstellung “Ossi, Wessi oder Wossi?” wird am 7. März, 18 Uhr, eröffnet

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GEISA / RASDORF. Ossi, Wessi oder Wossi? Diese provokante Frage schwingt mit bei der neuen Sonderausstellung, die am Dienstag, 7. März in der Gedenkstätte Point Alpha eröffnet wird. Gezeigt werden diesmal Arbeiten von Oberstufenschülern aus Hünfeld und Kaltensundheim, die im Rahmen eines gemeinsamen Projektes entstanden sind. Die Besucher werden mit einem wissenschaftlichen Einführungsvortrag in das Thema begleitet, in dem es um die „Dritte Generation DDR“ und „Nachwendekinder“ geht. Im Anschluss lesen die Schüler Passagen aus ihren sehr interessanten schriftlichen Beiträgen. Die Öffentlichkeit ist bei freiem Eintritt ab 18 Uhr herzlich willkommen.

Die Oberstufenschüler des Wigbertgymnasiums mit Lehrerin Anne Funke (r.) vor der Friedensspirale.

Die Welt verändert sich und damit die Themen, die relevant sind. Mehr als 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten ist somit durchaus die Frage berechtigt, ob die Zeit der deutschen Zweistaatlichkeit für die Lebensgestaltung der Jugend von heute noch von Belang ist. Um dieser Frage nachzugehen, hatten sich die Oberstufenschüler aus dem Rhön-Gymnasium Kaltensundheim mit ihrem Lehrer Matthias Bott und der Wigbertschule Hünfeld mit ihrer Lehrerin Anne Funke zu einem Projekt in der Gedenkstätte Point Alpha getroffen. Gemeinsam erkundeten die jungen Leute das authentische Zeitzeugnis, arbeiteten mit kontroversen Quellen, befragten Zeitzeugen und kamen miteinander ins Gespräch. Ihre Erlebnisse und Arbeitsergebnisse hielten sie in Reportagen fest, die ergänzt durch Fotos oder auch Zeichnungen in der Gedenkstätte ausgestellt werden.

Im Rahmen des Schülerprojektes hat Luisa Göb vom Wigbertgymnasium dieses Motiv aufs Papier gebracht.

„Point Alpha stellt als unvergleichliches Zeitzeugnis einen einzigartigen Lernort dar. „Die beiden Oberstufenkurse aus Thüringen und Hessen konnten hier eigene Erfahrungen mit prägenden Ereignissen der Historie machen und dabei bei einer Spurensuche in der Vergangenheit für die Gegenwart und Zukunft lernen“, erklären Aline Gros und Jan Ludwig Antoni, wissenschaftliche Mitarbeiter der Point Alpha Stiftung.

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Besucher können die Sonderausstellung während der Öffnungszeiten der Gedenkstätte – im März täglich von 10 bis 16.30 Uhr und ab April täglich von 10 bis 18 Uhr – besichtigen.

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