Freitag, 19. April 2024
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Jetzt ist Schonungen auch Namenspatron für die Bahn – Großes Medieninteresse bei der Zugtaufe in Schweinfurt

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SCHONUNGEN. Jetzt ist es doch tatsächlich Schonungen gelungen Namenspatron einer Bahn zu werden. Normalerweise ist das nur großen Metropolen vorbehalten, dass Züge, Flugzeuge oder Schiffe nach Städten benannt werden. Die Bewerbung von Bürgermeister Stefan Rottmann war erfolgreich – „so dürfen wir nun die Region Schweinfurt mit einem eigenen Zug vertreten.“, freute sich Rottmann. Das Medieninteresse zur Zugtaufe war enorm.

Seit wenigen Jahren hat die Großgemeinde einen eigenen Bahnhaltepunkt zwischen Bamberg und Schweinfurt. 1,7 Mio. Euro flossen seiner Zeit in das Projekt und ermöglicht Schonungen nun den Anschluss an das Schienennetz und damit an die weite Welt. Seither erfreut sich der Bahnhof großer Beliebtheit. Inzwischen konnten an der Jahnstraße eine stattliche Anzahl an Pendlerparkplätzen errichtet werden. Außerdem sind E-Ladestationen am Bahnhaltepunkt errichtet worden. Nicht zu vergessen ist auch die Infrastruktur für Radfahrer: Eine E-Bike-Lade- und Werkzeugstation ist direkt an der Unterführung des Bahnhaltepunkts am Radweg entstanden. Heute ist die Bahnhaltestation Dreh- und Angelpunkt der Großgemeinde – aber auch Schulklassen und Reisegruppen nutzen das Angebot. Regelmäßig halten dort Busse, der beliebte Mainradweg führt direkt am Bahnhaltepunkt entlang und durch die gute Verkehrsanbindung von Bundesstraße und Autobahn ist der Haltepunkt auch für Pendler und Reisende sehr interessant.

Schon früh ist bei Bürgermeister Stefan Rottmann die Idee gereift, sich mit Schonungen um eine Zugtaufe zu bewerben. Es war etwas Überzeugungsarbeit nötig – doch jetzt steht da tatsächlich im Schweinfurter Hauptbahnhof ein Zug mit der Aufschrift Schonungen. Ein moderner Zug ist nun „Botschafter“ der beliebten Großgemeinde Schonungen. „Ich bin mir sicher, dass von der Partnerschaft sowohl Schonungen wie auch die Deutsche Bahn profitiert und das dies vor allem auch ein Imagegewinn ist!“, erklärt Rottmann. Marco Schimmich (DB Regio Bayern) lobte das außergewöhnliche Engagement Schonungens. Er hatte passend dazu auch Urkunden dabei, die Patenschaft Schonungens bezeugen. Auch Landrat Florian Töpper bekam eine solche Urkunde für das Landratsamt erreicht. Auch er zeigte sich sichtlich stolz, dass es gelungen sei eine Zugtaufe durchzuführen. „Ein starkes Zeichen für den Landkreis Schweinfurt!“, erklärt Töpper.

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Aktuell unternimmt der Landkreis große Anstrengungen das ÖPNV-Konzept zur Umsetzung zu bringen. Eine engere Taktung, ein transparentes Tarifsystem und ein großer Verkehrsverbund sind nur einige wichtige Errungenschaften.

Nun ist Schonungen also Namenspatron einer Bahn und dürfte bei vielen Fahrgästen Heimatgefühle auslösen. Damit ist der Großgemeinde am Main ein weiterer Coup gelungen. Die Segnung des Zugs übernahm Pfarrer Andreas Heck, der gleichzeitig auch immer eine unfallfreie Fahrt wünschte. Rottmann dankte aber auch Monika Feldner und Peter Maria Weber von der Bahn für die Unterstützung und Vorbereitung der Zugtaufe.

Schon am nächsten Tag wurde der Zug tatsächlich in Schonungen am Bahnhof gesichtet und die ersten Passagiere machten fröhliche Selfies mit dem Schonungen-Express.

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