Sonntag, 26. Mai 2024
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M+E Truck bei SKF: Einblick in Metall-Ausbildungsberufe für 500 Mittelschüler

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SCHWEINFURT. Für zwei Informationswochen macht im März der M+E-Ausbildungstruck bei SKF Station. Mittelschülerinnen und Mittelschüler aus der Region Main-Rhön bekommen dort die Berufsbilder der Metallindustrie vorgestellt und anschließend eine Führung durch das SKF-Ausbildungszentrum.

Für Jörg Wuttke, den neuen SKF-Deutschlandchef, ist „Ausbildung ein Schlüssel für langfristigen Unternehmenserfolg“. Er sieht im wachsenden Fachkräftemangel ein Entwicklungshemmnis für viele Betriebe und unterstützte deshalb für dieses Jahr eine fast 50prozentige Erhöhung der Ausbildungszahlen bei SKF. Wenn es um die gewerbliche Ausbildung geht, weiß Jörg Wuttke, wovon er spricht: Seine Berufslaufbahn begann mit einer „Dreher-Lehre“. Beim Besuch des M+E-Ausbildungstrucks mit Demonstrations-Roboter, Fräsmaschine und reichlich greifbarem Anschauungsmaterial aus dem Alltag in metallverarbeitenden Betrieben, ging dann auch der Spieltrieb mit ihm durch und er probierte sich an einem Zahnradmodell aus. Leuchtende Augen hatte Jörg Wuttke aber nicht wegen der kleinen Spielerei, sondern wegen der zahlreichen, interessierten Mittelschülerinnen und Mittelschüler, die im Truck sichtlich fasziniert waren von Anspruch und Vielfalt der Metallberufe.

Entdeckten im M+E-Ausbildungstruck auch den eigenen Spieltrieb (v. links): der langjährigen Ausbildungsleiter Jürgen Stürzenberger, SKF-Deutschlandchef Jörg Wuttke, Norbert Ammon (Team Infotruck), Michael (Geschäftsführer BayMe/vbm Geschäftsstelle Würzburg) und Henriette Dinkel (GbF, Leiterin Schulsozialarbeit und Medien) mit einem interessierten Mittelschüler. Foto SKF/Holger Laschka

Für SKF sind gerade die jungen Menschen in den achten und neunten Klassen der Mittelschulen eine spannende Zielgruppe. Sie stehen mitten in der Berufswahl und sind – bei entsprechender Eignung – prädestiniert für die gewerbliche Ausbildung in der Metallindustrie. Bisher fehlte vielen Betrieben jedoch der Zugang zu dieser Schülergruppe, deren Praktikumsvorschriften (eine Woche im Betrieb und nachfolgend über mehrere Wochen jeweils ein Praktikumstag) durch die Ausbildungszentren so nicht abgedeckt werden können. „Mit dem M+E Truck und der Schnupperstunde in unserem Ausbildungszentrum können wir den Schülerinnen und Schülern einen kompakten Eindruck vermitteln, was sie bei uns erwartet“, glaubt der scheidende SKF-Ausbildungsleiter Jürgen Stürzenberger. „Ich habe tatsächlich nur gutes Feedback erhalten und hoffe auf zahlreiche Bewerbungen aus dem Kreis der Teilnehmenden.“

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Jürgen Stürzenberger hatte das zweiwöchige Gastspiel des Infotrucks initiiert, als er die SKF im vergangenen Jahr auf Einladung des Verbands der bayerischen Metallindustrie, vbm, in Berlin beim alljährlichen Bürgerfest des Bundespräsidialamts repräsentieren durfte. Gemeinsam mit Henriette Dinkel von der Gesellschaft für berufliche Förderung, GbF, wurden die Mittelschulen in der Region angesprochen und mit Terminangeboten versorgt. Am Ende meldeten sich 23 Schulklassen aus 13 Schulen und rund 500 Schülerinnen und Schüler an und die Schulstandorte – u.a Hammelburg, Maßbach und Gerolzhofen – könnten stellvertretend stehen für das Einzugsgebiet von SKF als Arbeitgeber. Nach Hause gingen die jungen Leute übrigens nicht nur mit reichlich Informationen über die Metallberufe, sondern auch mit einer wichtigen Internetadresse an einem Schlüsselband: Unter ww.skf.de/karriere können sie in Kürze ihre Bewerbungen für den Ausbildungsjahrgang 2024 online einreichen.

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