Freitag, 07. Oktober 2022
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StartSportKorbballNeues aus der Hallenkorbball-Landesliga: Bergrheinfeld, Hambach und Werneck machen es zweistellig

Neues aus der Hallenkorbball-Landesliga: Bergrheinfeld, Hambach und Werneck machen es zweistellig

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LANDKREIS SCHWEINFURT – Mit Stefanie Nowak liefert die Zuständige für die Pressearbeit die Kurzberichte zur Korbball-Landesliga, welche am letzten Wochenende ihren Spielbetrieb wieder aufgenommen hat.

Unser Symbolbild entstand jedoch beim Korbball der Minis in der Bergrheinfelder Sporthalle am Samstag.

Frauen – Landesliga Nord

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TSV Lendershausen – TSV Werneck 5:10 (4:5)

Im ersten Spiel nach langer Saisonunterbrechung brauchten beide Teams etwas, ehe sie ihren Rhythmus fanden. Der TSV Werneck fand schließlich etwas eher ins Spiel und markierte die ersten beiden Treffer. Dem TSV Lendershausen gelang der Anschlusstreffer. In der Folge hatte Werneck zwar weiterhin etwas mehr Spielanteile, machte sich aber mit unnötigen Ballverlusten das Leben selber schwer. So musste die Mannschaft nach jedem weiteren Korb einen Gegentreffer hinnehmen uns konnte sich nicht entscheidend absetzen. Erst Mitte der zweiten Halbzeit gewann Werneck endgültig die Oberhand. Jetzt gelangen schnelle Spielzüge und präzise Würfe, während bei Lendershausen nicht mehr viel zusammenlief. So stand am Ende ein deutliches und verdientes 10:5.

Korbschützen:
TSV Lendershausen: Isabel Iskrzycki 3, Mona Rieger 2, Erika Heß 1
TSV Werneck: Vanessa Reinhart 1, Lara Helmreich 1, Vanessa Graber 5, Luisa Pfister 1, Isabell Faulstich 1, Johanna Riegler 1

Jugend 19 – Landesliga Nord

TSC Zeuzleben – TSV Eßleben 8:8 (4:4)

Zwischen beiden Teams entwickelte sich ein spannendes Spiel auf Augenhöhe – obwohl Eßleben mit nur vier Spielerinnen angetreten war. In der ersten Halbzeit war es meist der TSV Eßleben, welcher vorlegen konnte. In der zweiten Hälfte lag Langezeit Zeuzleben vorn. Doch eine Auszeit fünf Minuten vor dem Abpfiff brachte neuen Schwung ins Eßlebener Spiel. Die Mannschaft kämpfte sich auf 8:8 heran.

Spvgg Hambach – SV Löffelsterz 10:4 (5:2)

Dem SV Löffelsterz gelang der erste Korb der Partie. Doch davon ließ sich Hambach nicht beeindrucken, glich aus und zog auf 5:1 davon. Vor der Pause konnte der SVL nur noch auf 2:5 verkürzen. In der zweiten Halbzeit wogte die Partie zunächst hin und her, der Abstand von drei bis vier Körben blieb bestehen. Erst in der Schlussphase gelang es der Spielvereinigung, sich noch deutlicher abzusetzen.

Spvgg Hambach – TSC Zeuzleben 12:4 (7:2)

Die Spielvereinigung Hambach dominierte die Partie von Beginn an. Sie erzielte die ersten beiden Treffer und ließ sich in der Folge ihren Vorsprung nicht mehr aus der Hand nehmen. Der TSC Zeuzleben hielt den Rückstand bis Mitte der ersten Halbzeit, bis zum 4:2, einigermaßen in Grenzen. Doch da er selbst seine Chancen nicht nutzte, zog Hambach bis auf 12:4 davon.

SV Löffelsterz – TSV Essleben 5:8 (2:5)

Auch gegen den SV Löffelsterz konnte sich Eßleben in Unterzahl behaupten. Der TSV überwand die Abwehr durch schnelles Angriffsspiel und glänzte mit präzisen Würfen. So fuhr er am Ende einen nie gefährdeten Sieg ein.

SV Schraudenbach – VfL Niederwerrn 3:8 (2:2)

Nach der langen Spielpause starteten beide Mannschaften etwas nervös und unsicher in die Partie. Nur wenige Würfe fanden den Weg in den Korb. Dem SV Schraudenbach gelang die Führung, welche Niederwerrn jedoch direkt durch einen schönen Heber von Michelle Wieczorek aus der Ecke heraus egalisierte. Per Viermeter ging nun der VfL in Führung, noch vor der Pause glich Schraudenbach aus. In der zweiten Halbzeit fand Niederwerrn schließlich zu seinem Spiel. Das Kreisspiel wurde sicherer, die Abschlüsse präziser. Auf der anderen Seite blieb Schraudenbach ein ums andere Mal an der gut stehenden VfL-Abwehr oder an der stark haltenden Korbfrau Emily Schlager hängen. So stand am Ende ein deutlicher Sieg für Niederwerrn.

TSV Bergrheinfeld – TSV Heidenfeld 12:7 (8:4)

Für das Spitzenspiel der beiden ungeschlagenen Mannschaften hatte das Bergrheinfelder Trainer-Duo eine besondere taktische Marschroute ausgegeben: enge Manndeckung über das gesamte Feld hinweg. Der Plan ging auf. Der TSV Bergrheinfeld unterband weitestgehend die Heidenfelder Angriffsbemühungen. Vorne setzte sich Bergrheinfeld dank hoher Laufbereitschaft ein ums andere Mal durch und baute seinen Vorsprung damit sukzessive aus. Der TSV Heidenfeld, ohne Wechselspielerin angetreten, konnte das hohe Tempo zu keiner Zeit mitgehen. So stand am Ende ein, auch in dieser Höhe verdienter, Sieg des Tabellenführers.

TSV Bergrheinfeld – SV Schraudenbach 9:5 (2:2)

Schraudenbach nahm in der ersten Halbzeit erfolgreich das Tempo aus dem Spiel und hielt den TSV damit einigermaßen in Schach. Dennoch kam Bergrheinfeld zu seinen Chancen, scheiterte dann aber zumeist entweder an der guten Schraudenbacher Korbfrau oder an den eigenen schlechten Abschlüssen. Erst in der zweiten Halbzeit zog der TSV das Tempo an, markierte vier Treffer in Folge. Hinten stand die Mannschaft, in diesem Spiel wieder mit der gewohnten Raumdeckung, weiterhin sicher und fuhr so den zweiten Sieg an diesem Spieltag ein. Dank der sechs Punkte steht Bergrheinfeld jetzt schon als Teilnehmer der Playoffs, in welchen diese Saison Landesligameister und Teilnehmer an der Deutschen Meisterschaft ausgespielt werden, fest.

TSV Heidenfeld – VfL Niederwerrn 7:12 (3:3)

Mit nur vier Spielerinnen auf dem Feld startete der TSV Heidenfeld selbstbewusst in die Partie. Mit schnellen Doppelpässen spielte er sich eine 2:0-Führung heraus. Niederwerrn spielte am Kreis seine Eckpositionen einige Male frei, ließ jedoch diese klaren Chancen liegen. Treffer von Ilka Theumer und Emily Schlager brachten den VfL schließlich doch noch heran und sogar in Führung, ehe Heidenfeld noch vor dem Pausenpfiff ausglich. In der zweiten Hälfte schwanden bei den vier Heidenfelderinnen zunehmend die Kräfte. Der VfL Niederwerrn kam zu einigen freien Hebern und setzte sich so Korb um Korb ab. Heidenfeld setzte durch Distanzwürfe noch einige Akzente, konnte aber nicht mehr entscheidend aufholen.

Korbschützen:
TSC Zeuzleben: Juliana Königer 4, Julia Müller 3, Jule Halbig 2, Franziska Kraus 1, Hannah Siedler 1, Annika Schmitt 1
TSV Eßleben: Maike Krämer 7, Anne Schmidhuber 7, Anna Kamm 2
Spvgg Hambach: Sarah Schulz 7, Leoni Schulz 7, Kara Eduard 4, Julia Spörl 2, Vanessa Königer 1, Tabea Greiner 1
SV Löffelsterz: keine Angaben
SV Schraudenbach: keine Angaben
VfL Niederwerrn: Jana Stürzenberger 7, Ilka Theumer 6, Emily Schlager 5, Sophia Hellert 1, Michelle Wieczorek 1
TSV Bergrheinfeld: Hanna Faulhaber 7, Solène Rueff 6, Sanja Geus 4, Fiona Hubert 1, Fiona Lorz 1, Lina Marie Hirschmann 1, Anna Gonnert 1
TSV Heidenfeld: Celina Rothkamm 6, Jule Wolf 5, Anne Hümmer 2, Philomena Pfeuffer 1

Jugend 15 – Landesliga Nord

TSV Schonungen – FC Donnersdorf 3:0 (1:0)

Die lange Spielpause war beiden Mannschaften zu Beginn der Partie deutlich anzumerken. Sie agierten sehr verhalten und unsicher. Der FC Donnersdorf hatte zudem noch zahlreiche Ausfälle zu verkraften und trat ohne Auswechselspielerin an. So fand er keinen Weg zum Korberfolg. Auch Schonungen tat sich schwer und erzielte in der ersten Halbzeit nur einen einzigen Treffer. Nach dem Seitenwechsel startete der TSV mit neuem Schwung und erhöhte schnell auf 3:0. Anschließend passierte spielerisch auf beiden Seiten nicht mehr viel. Doch der TSV Schonungen bewies nochmal Sportsgeist: Als drei Minuten vor Schluss eine weitere Donnersdorfer Spielerin ausfiel und der FCD nur noch zu viert spielte, nahm auch Schonungen eine Spielerin vom Feld.

TSV Bergrheinfeld – DJK Greßthal 8:2 (3:0)

In der ersten Halbzeit setzte Bergrheinfeld seine Gegnerinnen mit schnellen Konterangriffen unter Druck; erzielte drei Treffer, ließ aber auch einiges liegen. Die DJK Greßthal tat sich zunächst schwer, gegen die gute Abwehr und die springende Korbfrau der Bergrheinfelderinnen zu punkten. Erst in der zweiten Halbzeit arbeitete sich die Mannschaft auf 2:4 heran. Doch in der Folge drehte Bergrheinfeld noch einmal auf und erspielte sich, angeführt von der starken Sarah Baier, einen deutlichen 8:2-Sieg.

TSV Bergrheinfeld – TSV Schonungen 12:1 (7:1)

Der TSV Bergrheinfeld präsentierte sich körperlich und spielerisch klar überlegen. Schnell war klar, dass die Punkte an den Tabellenführer gehen würden. Garanten für den Erfolg waren diesmal die stark springende Korbhüterin Teresa Eusemann sowie die mit fünf Treffern überragende Offensivspielerin Jule Hirschmann. Mit diesem Sieg qualifiziert sich der TSV Bergrheinfeld vorzeitig für die Playoff-Runde. Diese entscheidet in dieser verkürzten Saison über die Landesliga-Meisterschaft sowie die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft.

DJK Greßthal – FC Donnersdorf 8:3 (4:2)

Einige positive Corona-Tests im Vorfeld sorgten für Spielerausfälle auf beiden Seiten. Donnersdorf musste die Partie ohne Auswechselspielerin bestreiten, Greßthal stockte seinen Kader mit einer Spielerin der zweiten Mannschaft auf sechs auf. Bereits mit dem ersten Angriff erzielte Greßthal die Führung, welche Donnersdorf aber direkt egalisierte. Auch auf den zweiten Treffer der konterstarken Greßthalerinnen fand der FCD die passende Antwort. Mit gezielter Abwehrarbeit gegen die treffsichere Donnersdorfer Korbhüterin gelang es der DJK schließlich, weitere Gegentreffer zu unterbinden. Im Angriff verwandelte die DJK Greßthal noch einige schön herausgespielte Heber, sodass ihr Vorsprung stetig anwuchs und das Spiel schließlich mit einem deutlichen 8:3 endete.

Korbschützen:
TSV Schonungen: Lilly Sachs 3, Emma Gehles 1
FC Donnersdorf: Eva Wolf 2, Melina Glück 1
TSV Bergrheinfeld: Jule Hirschmann 7, Sarah Beier 4, Larissa Heim 4, Teresa Eusemann 2, Maja Staack 1, Lara Staack 1, Mia Stannarius 1
DJK Greßthal: Pia Schmitt 2, Sophia Steinmetz 2, Franziska Schlereth 2, Lara Bosch 2, Luisa Kreß 1, Sara Wenk 1

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