Freitag, 07. Oktober 2022
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Schonungen darf sich über KFW-Zuschuss in Millionenhöhe freuen

1,251 Millionen Euro fließen nach Schonungen

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SCHONUNGEN. Wenn es um Förderungen und Zuschüsse geht, da hat Bürgermeister Stefan Rottmann mit seinem Gemeinderat in der Vergangenheit immer das richtige „Händchen“ gehabt. Zumindest flossen in den letzten Jahren zusammengenommen zweistellige Millionenbeträge in die Großgemeinde mit denen viel Gutes bewirkt werden konnte, konstatiert Bürgermeister Stefan Rottmann. Dabei wurden auch allerhand Baumaßnahmen angeschoben, die die Lebens- und Wohnqualität nachhaltig verbessern soll. Von A wie Atlast bis Z wie Zuganbindung konnten in allen Ortsteilen vielfältige und beachtliche Projekte zur Umsetzung gebracht werden.

Jetzt also der langersehnte Grundschulneubau, der einen weiteren Meilenstein für die umtriebige Großgemeinde bedeutet. Insgesamt sollen 15 Mio. Euro für ein modernes, digitales und klimafreundliches Schulhaus investiert werden. Eine hohe Förderung von 7,1 Mio. Euro wurde durch die Regierung von Unterfranken bereits in Aussicht gestellt.

Manchmal entscheiden nur Tage oder Wochen über Millionenbeträge: Weil Schonungen noch Ende letzten Jahres einen Förderantrag bei der KFW gestellt hat, darf man sich im Rathaus nun über einen Zuschuss von 1,251 Mio. Euro freuen. Nach Rücksprache mit der KFW wird der Antrag nun doch noch berücksichtigt, weil der Förderstopp erst zum 24. Januar 2022 greift. Da Schonungen den Berechnungen des Bauphysikbüros Seidel mit seinem Bauvorhaben sogar die Effizienzklasse 40 unterschreitet, gibt es als Anreiz und Belohnung eine solche Zusatzförderung. Das Geld ist weder eingeplant noch einkalkuliert, umso erfreulicher ist dieser unerwartete Geldsegen, erklärt Stefan Rottmann. Dieser Tage ist nun die schriftliche Förderzusage im Rathaus eingetroffen – die Freude war entsprechend groß.

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Dank der bereits durch Bundesmittel errichtete Energiezentrale erreicht Schonungen einen günstigen Energieprimärfaktor für die Grundschule. Hier sollen mit Hackschnitzel aus gemeindlichen Wäldern Wärme für die Schule erzeugt werden. An dem Heizkraftwerk sind auch Schwimmbad, Turnhalle, Realschule, Kindergarten mit Kinderkrippe angeschlossen. Damit hat sich Schonungen bereits ein ganzes Stück unabhängiger von fossilen Energieträgern wie Öl und Gas gemacht. Auf dem neuen Grundschuldach ist für die Eigenstromerzeugung eine PV-Anlage eingeplant. Das Regenwasser wird für die Bewässerung in den Sommermonaten aufgefangen. Darüber hinaus wird das Haus mit modernster Gebäudetechnik ausgestattet: Eine zentrale Lüftungsanlage soll für ein gesundes Raumklima sorgen und kann in den Sommermonaten für Kühlung in den Klassenzimmern sorgen. „Wir bauen ein Schulhaus, das neue Maßstäbe setzt und einen Beitrag zum Klimaschutz leistet!“, so Stefan Rottmann.

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