Donnerstag, 01. Dezember 2022
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Auch in diesem Jahr: „Ernten und Naschen erlaubt“

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Im Jahr 2021 wurde die Kampagne „Ernte und Naschen erlaubt“ vom Gartenamt gestartet. Auf 14 ausgewählten städtischen Streuobstwiesen ist das Ernten der Früchte durch Bürgerinnen und Bürger ausdrücklich erwünscht. Vor Ort angebrachte Hinweisschilder informieren über die Kampagne und laden zum Abernten ein.

Streuobstwiesen sind ökologisch von hohem Wert und sie liefern köstliche, lokaltypische Früchte – zum sofort Essen, Backen oder Einkochen. Auf den 14 Flächen können alle Bürgerinnen und Bürger die dort wachsenden Früchte ernten. “Damit alle Freude an der Aktion haben und auch die Wiesen keinen Schaden nehmen, gibt es nur ein paar wenige
Vorgaben, um deren Einhaltung wir bitten und die auch auf den Hinweisschildern zusammengefasst sind – insbesondere sollen die Wiesen nicht befahren und nicht auf die Bäume geklettert werden”, erläutert Gartenamtsleiter Dr. Helge Bert Grob.

Ein Übersichtsplan aller Flächen findet sich unter www.wuerzburg.de/obsternten oder in einem Flyer, der unter anderem im Rathaus, der Umweltstation und dem Gartenamt ausliegt.

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Während 2021 ein richtiges “Apfeljahr” mit reichem Ertrag war, sieht es heuer leider nicht so gut aus, führt Bürgermeister Martin Heilig aus. Es sei typisch für Apfelbäume, dass auf ein Jahr mit Früchten voll hängender Bäume, sich ein Jahr mit wenig Fruchtbehang anschließt. In der Fachwelt wird diese Schwankung des Fruchtertrags mit zweijährigen
Rhythmus als Alternanz bezeichnet. Hinzu kommt, dass die wenigen Früchte aufgrund der langanhaltenden Hitze und Trockenheit nur sehr klein ausgebildet sind. Für einen kleinen Snack am Wegesrand reicht es aber allemal. Schließlich können auch die Nüsse der vielen städtischen Walnussbäume oder die Zwetschgenbäume beerntet werden.

Vieler Orten gibt es die Aktion “gelbes Band”: Ein gelbes Band, welches am Stamm eines Obstbaumes angebracht ist, signalisiert, dass der Baum zum Ernten freigegeben ist. Die Stadt Würzburg unterstützt Privatpersonen, die ihren Streuobstbestand zum Ernten freigeben möchten, durch die Ausgabe von gelben Bändern und Hinweisschildern. Diese können in der Umweltstation am Niggelweg angefordert werden.

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