Dienstag, 27. September 2022
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Betrugsmaschen ohne Ende – und mit Erfolg: Schon wieder verlor eine Rentnerin durch den Enkeltrick einen höheren Geldbetrag

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BAD NEUSTADT – Ein vollendeter Enkeltrick wurde der Polizei angezeigt. Eine Rentnerin erhielt am vergangenen Donnerstag, 10.03.2022, zwischen 12:00 Uhr und 12:30 Uhr einen Anruf, bei dem ein Unbekannter einen Unfall mit einem Verwandten vortäuschte und Geld forderte. Noch während des Telefongespräches wurde der höhere Betrag an der Haustüre von einem Boten abgeholt.

Anschließend war das Telefongespräch unterbrochen und das Geld weg. Der Abholer trug eine schwarz-weiß, kleinkarierte Jacke und eine schwarze FFP2-Maske. Er war ca. 165 cm groß und hatte eine kräftige Statur. Hinweise über Beobachtungen, die in diesem Zeitraum im Gebiet der Martin-Luther-Straße gemacht wurden, nimmt die PI Bad Neustadt unter Tel. 09771/6060 entgegen.

Aus gegebenem Anlass weist die Polizei noch einmal darauf hin, misstrauisch zu sein, wenn Sie einen Anrufer nicht kennen. Erfragen Sie z.B. Dinge, die nur der richtige Verwandte wissen kann. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, sondern überprüfen Sie die gemachten Angaben. Wenn Geld oder andere Wertsachen von Ihnen gefordert werden besprechen Sie dies mit Familienangehörigen oder einer anderen Ihnen nahe stehenden Person. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Unbekannte.

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Polizei Information für die Bevölkerung

Internet-Betrügereien reißen nicht ab –Beuteschäden im vierstelligen Bereich innerhalb einer Woche

Bei der Polizei in Marktheidenfeld wurden in der vergangenen Woche 5 Betrugsanzeigen erstattet. In allen Fällen wurden Waren über verschiedene Verkaufsplattformen im Internet gekauft, bezahlt und anschließend nicht geliefert. Jedem der Geschädigten entstand ein Schaden im dreistelligen Bereich, insgesamt von ca. 1000 €. Diese Betrugsmasche nimmt seit Jahren zu.

Die polizeilichen Ermittlungen gestalten sich in diesem Bereich zumeist sehr langwierig und schwierig. Den Tätern bzw. Hintermännern, die oftmals aus dem Ausland agieren, ist kaum beizukommen und die Opfer bleiben auf ihren Schäden sitzen. Nicht selten werden den Geschädigten als „Vertrauensbeweis“ Ausweisbilder der angeblichen Verkäufer vorgelegt. Diese wurden allerdings zuvor von weiteren Opfern betrügerisch digital erlangt und zu Betrugszwecken missbraucht.

Die Zahlungsabwicklung erfolgt häufig über nur zu Betrugszwecken angelegte Konten bei sogenannten Internetbanken oder Finanzdienstleistern (mit der Option „ohne Käuferschutz“). Die erlangten Gelder werden sofort auf weitere zu gleichem Zweck eröffnete Konten weitergeleitet. Eine Rückholung der überwiesenen oder gesandten Gelder ist nur in den seltensten Fällen möglich.

Die Polizei Marktheidenfeld mahnt deshalb zur entsprechenden Vorsicht bei Internetgeschäften. Verdachtsmomente können beispielsweise sehr günstige Preise von Artikeln sein, welche eigentlich derzeit nur schwer lieferbar sind. Zudem wird ausdrücklich davor gewarnt, Bilder seines Personalausweises im Internet an unbekannte Personen zu verschicken.

Ausführliche Informationen und Hilfestellungen zu diesen sowie zu weiteren Betrugsphänomenen sind auch im Internet unter www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/unter „Themen & Tips“ zu finden.

Angepasste Betrugsmasche: Die Polizei warnt vor betrügerischen Phishing-Mails und SMS beim Online- Banking

UNTERFRANKEN – Die Polizei stellt eine angepasste Vorgehensweise von Internetbetrügern fest, bei denen Bankkunden per E-Mail oder SMS zur Eingabe von Zugangsdaten zum Online-Banking aufgefordert werden. Die Kriminellen nutzen hierzu auch aktuelle politische Ereignisse, um Druck zu erzeugen. Die Polizei Unterfranken warnt vor dieser Betrugsmasche.

Beim Phishing soll der Bankkunde mittels irreführender E-Mails oder SMS dazu verleitet werden, Zugangsdaten zum Online-Banking preiszugeben. Der arglose Nutzer wird über einen Link zu einer professionell gestalteten Homepage geleitet, die einer echten Website einer Bank zum Verwechseln ähnlich sieht. Hier soll sich der Bankkunde mit seinen Zugangsdaten zum Online-Banking anmelden, um angeblich das „Push-TAN-Verfahren 2.0“ oder auch das „Chip-TAN-Verfahren“ freizuschalten.

Die Online-Betrüger passen ihr Vorgehen stetig an und nutzen auch weltweite Geschehnisse für ihre kriminellen Zwecke. So geben sie in den gefälschten E-Mails beispielsweise vor, aufgrund der aktuellen Situation in der Ukraine und Sanktionen gegen Russland Kundendaten erneut verifizieren zu müssen. Hierbei wird zudem Druck erzeugt, indem eine Frist gesetzt wird, nach deren Ablauf die Gelder der Bankkunden „eingefroren“ werden sollen.

Die Bankdaten werden hierbei aber von Betrügern abgegriffen und im Anschluss zu Überweisungen von den Konten der Geschädigten missbraucht.

Der Polizei in Unterfranken sind bislang noch keine derartigen Fälle bekannt geworden, bei denen die neue Variante der Betrugsmasche zum Erfolg geführt hat. Dennoch warnt das Polizeipräsidium Unterfranken vorsorglich vor der neuen Masche der Online-Betrüger:

· Überprüfen Sie bei E-Mails und SMS-Nachrichten immer den Absender, bevor sie einen Anhang öffnen oder einem Link folgen

· Bei Zweifeln an den Angaben oder der Herkunft der Nachrichten, tätigen sie zunächst einen Rückruf unter der ihnen bekannten Telefonnummer ihres Geldinstituts, bevor Sie Anweisungen ausführen

· Achten Sie auf die genaue Bezeichnung in der Adresszeile der Homepage Ihrer Bank

· Übermitteln sie niemals TAN-Codes oder sonstige sensible Daten an andere Personen

· Wenden Sie sich im Verdachtsfall an Ihre Polizei

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