Freitag, 07. Oktober 2022
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Die Schnüdel vor Eichstätt: Bennet Schmidt im Tor, weder Lukas Billick noch Adam Jabiri werden Co-Trainer

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EICHSTÄTT / SCHWEINFURT – Ähnliche Strecke, weit frühere Autobahn-Ausfahrt: Am Samstag geht´s vier Tage nach Unterhaching (mit einem Punkt im Heimgepäck) für die Schnüdel „nur“ nach Eichstätt. 200 statt 330 Kilometer einfach sorgen zumindest für eine kürzere Busfahrt zur nächsten Auswärtspartie in der Fußball-Regionalliga Bayern..

Während eine Woche danach in der Region das parallele Pokal-Halbfinale zwischen Aubstadt und 1860 München eindeutig die Schnüdel-Heimpartie gegen Memmingen überstrahlen wird, kann der FC 05 dennoch dieses Wochenende wieder ein bisschen Werbung in eigener Sache betreiben. An einem Ort, an dem man sich die letzten Jahre immer recht schwer tat; gegen ein Team, das in der Vorrunde mit einem satten 6:0 aus dem Sachs-Stadion befördert wurde. Zu einem Zeitpunkt, als die Schweinfurter noch durchaus Hoffnung hatten auf die Titelverteidigung. Drei Tage später folgte das 0:1 in Memmingen, das Auswärtsspiel darauf endete in Pipinsried 2:2. Der Rest und die Folgen sind bekannt…

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„Das wird ein komplett anderes Spiel als in der Vorrunde“, weiß Trainer Tobi Strobl um zuhause unbequeme Eichstätter und zudem einen dort eher semiguten Platz. Das weckt Erinnerungen an den Ligapokal letzten Sommmer mit der schweren Knieverletzung des bis heute ausfallenden Vitus Scheithauer (neben dem weiter Lukas Billick und der nun wohl drei mal gesperrte Jannis Schuster fehlen werden). „Wir treten dort hochmotiviert an. Und das wird die nächste Charakterprobe. Doppelte Doppelpässe im Mitelfeld werden kaum möglich sein“, denkt der FC-Coach. Soll heißen: Zweikämpfe werden gefragt sein. Und ja: In Unterhaching „hat die Mannschaft am Dienstag bestätigt, dass sie intakt ist“.

Meris Skenderovic (links) und Bennet Schmidt

Wer noch fehlt: Luis Zwick, der aufgrund privater, familiärer Angelegenheiten für ein paar Tage in Berlin weilt. Die Rotation im Tor hätte aber eh angestanden. Bennet Schmidt wird es hüten. Nico Stephan, eigentlich komplett ohne Spielpraxis, fährt als zweiter Mann mit nach Oberbayern. Zum VfB, „wo man noch nie im Vorbeigehen gewinnen konnte“, weiß Strobl.

Wer ihm kommende Saison assistieren wird, nachdem ja Jan Gernlein seinen Weggang ankündigte, ist offen. „Kandidaten und verchiedene Idee gibt es, aber wir sind noch in Gesprächen“, sagt der 34-Jährige, der die Personalie auch deshalb als wichtig erachtet, weil er selbst ja ab und mal für ein paar Tage beim Trainerlehrgang verweilen wird. Durchaus durchgespielt hat man auch die Gedanken daran, einen erfahrenen spieler als kickenden Co mehr in die Verantwortung zu nehmen. Doch die dafür geeigneten Adam Jabiri und Lukas Billick sind als Architekt und Angestellter bei Wolf Möbel zusätzlich zum Fußball beruflich gebunden.

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