Mittwoch, 30. November 2022
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Festakt im rumänischen Sanktmartin mit Gerozhöfer Delegation

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GEROLZHOFEN. Im Rahmen des Weltfreundschafstreffen in Elek, der ungarischen Partnerstadt Gerolzhofens, besuchte eine Gerolzhöfer Delegation um Ersten Bürgermeister Thorsten Wozniak und Zweiten Bürgermeister Erich Servatius auch Feierlichkeiten in Sanktmartin (Sânmartin) in Rumänien: Dort wurden nämlich ein Festgottesdienst und ein großer Festakt gefeiert. Anlass war die erste Besiedelung des Dorfes Sanktmartin vor 300 Jahren.

Zu Sanktmartin bestehen unterfränkische Verbindungen, da vor 298 Jahren auch Gerolzhöferinnen und Gerolzhöfer nach Sanktmartin auswanderten. Diese Frauen und Männer waren in der Folge stark an der weiteren Entwicklung des Dorfes beteiligt.

Im Rahmen des Festaktes wurden auch die Sanierung der Heimatkirche, der Friedhofskapelle und des Friedhofseingangstores gefeiert. Diese Sanierungsmaßnahmen wurden durch finanzielle Mittel der Gemeinschaft „Die Samatimer“ ermöglicht.

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An den Feierlichkeiten in Kirche und Friedhof in Sanktmartin und am Festakt im rumänischen Macea nahmen u.a. auch Konsulin Regina Lechner (deutsches Konsulat in Timi?oara („Temeswar“)) und Christian Knauer, Landesvorsitzender des BdV Bayern, sowie Abgeordnete des rumänischen Parlaments sowie Bürgermeister aus Ungarn, Rumänien und Deutschland teil. Zu den Rednern zählten u.a. auch Eleks Bürgermeister György Szelezsán und Joschi Ament, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen.

„Der Krieg in der Ukraine, die Klima- und die Energiekrise stellen Europas Einheit auf die Probe. Es ist deshalb wichtig, Brücken zwischen den Menschen zu bauen“, sagte Bürgermeister Gerolzhofens Bürgermeister Thorsten Wozniak. „Zu den ersten Brückenbauer in Europa zählten die Frauen und Männer, die vor 300 Jahren in Gerolzhofen starteten und die Dörfer Elek und Sanktmartin mit aufbauten.“ Deshalb sei es wichtig, sich an die Wurzeln und damit an gemeinsame Kultur, Brauchtum und Tradition zu erinnern und weiterhin zur Verständigung der Menschen beizutragen, wie in diesem Fall zum Miteinander zwischen Rumänen, Ungarn und Deutschen.

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