Sonntag, 26. Mai 2024
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Der gelungene Start in das Gartenjahr – Klimawandel: Kreisfachberater Guntram Ulsamer empfiehlt neue Bewirtschaftungsintervalle bei der Bepflanzung des Gemüsegartens

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LANDKREIS HASSBERGE. Die Tage werden länger, die Sonne besitzt schon eine enorme Kraft und viele Gartenbesitzer nutzen die Zeit ab Ende Februar die Gemüsebeete zu planen. Gerade vor den Auswirkungen der Klimaerwärmung empfiehlt es sich den Gartenfreunden neue Bewirtschaftungsintervalle bei der Bepflanzung des Gemüsegartens im Gartenjahr zu verfolgen. Dazu gehört natürlich das zeitige Frühjahr, in dem bereits Mitte Februar Tomaten, Paprika und Auberginen auf dem Fensterbrett oder im Gewächshaus ausgesät werden können. Nach 12 bis 18 Tagen keimen die Pflanzen bei ca. 24°C und werden sie nach weiteren 3 Wochen pikiert. Robuste Salate und Kräuter können dagegen direkt ins Freiland gepflanzt oder gesät werden „Mit den vorgezogenen Pflanzen kann nochmals zusätzlich Zeit gewonnen werden, um die milden Temperaturen des Frühjahrs und Frühsommers im Gemüsebeet für das Wachstum auszunutzen“, so Fachberater Guntram Ulsamer vom Landratsamt.

Im Frühbeet abgehärtete Pflanzen warten auf die Pflanzung im April | Foto: Guntram Ulsamer/Landkreis Haßberge

Natürlich sind die Pflanzen vor Nachtfrösten zu schützen, aber durch die Klimaerwärmung haben die Eisheiligen Mitte Mai ihre Schrecken weitestgehend verloren. Mit Glas, Vlies und Folie abgedeckt, können die Jungpflanzen leichten Nachtfrösten widerstehen. Ganz pfiffige Gartenfreunde stellen die Jungpflanzen auf einen Handwagen und nutzen tagsüber die warmen Sonnenstrahlen im Freien, während die Pflanzen die kühlen Nächte in einem geschützten Raum verbringen. Dafür hat der Sommer mit Temperaturen weit über 40° C im Gemüsegarten auf das Wachstum und den Ertrag eher negative Auswirkung. Die Pflanzen verbrennen, das Wachstum stagniert oder ist sogar rückwärts gerichtet. Diese Zeitspanne sollte für der Anbau von zarten Salaten ausgespart bleiben. Dagegen kommen Tomaten, Paprika und Auberginen mit heißen Sommern besten zurecht. Besser daher dann wieder die milderen Perioden im Herbst für die Aussaat von Spinat, Endivien und Feldsalat nutzen und auf den Anbau von Gemüse im Sommer ganz verzichten.

Die Vorbereitung des Gemüsebeetes kann ab März erfolgen. Der Boden sollte schon durch die Sonnenstrahlen erwärmt und abgetrocknet sein. Wertvoller Kompost sollte auf die Beetflächen verteilt und leicht in die Oberfläche eingearbeitet werden. Auf das Umgraben kann generell verzichtet werden.

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