Mittwoch, 07. Dezember 2022
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Schwerer Verkehrsunfall auf der A3 bei Marktheidenfeld – Acht Personen schwer verletzt bei

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MARKTHEIDENFELD, LKR. WÜRZBURG. Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Freitagabend auf der A3 nahe der Anschlussstelle Marktheidenfeld gekommen. Zwei Fahrzeuge waren in den Unfall verwickelt. Insgesamt neun Personen wurden hierbei verletzt, acht davon schwer. Die Unfallursache ist bislang noch unklar. Ein später nachfahrendes Fahrzeug wurde durch umherliegende Trümmerteile beschädigt. Die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried hat die Unfallermittlungen aufgenommen.

Gegen 21.45 Uhr ging bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die Meldung über einen Verkehrsunfall auf der A3 in Fahrtrichtung Nürnberg ein. An dem Unfall, kurz nach der Anschlussstelle Marktheidenfeld, waren ein VW Kleinbus, besetzt mit einer sechsköpfigen Familie aus Baden-Württemberg, und ein Opel Astra mit drei Insassen aus dem Landkreis Würzburg beteiligt. Der genaue Unfallhergang ist derzeit noch unklar und muss nun ermittelt werden. Dem aktuellen Sachstand nach steht lediglich fest, dass der 54-jährige Fahrer des Volkswagens aus noch ungeklärter Ursache auf den vorausfahrenden Opel aufgefahren ist, dieser dadurch in die Betonmittelleitplanke geriet und schließlich auf dem äußerst rechten Fahrstreifen zum Stehen gekommen ist. Der VW blieb ebenso auf der rechten Fahrspur stehen.

Acht der neun Unfallbeteiligten, im Alter zwischen 26 und 60 Jahren, wurden so schwer verletzt, dass Sie in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden mussten. Lebensgefährliche Verletzungen hatte sich glücklicherweise niemand zugezogen. Der Sachschaden an den Fahrzeugen wird derzeit auf rund 16.000 Euro geschätzt.

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Der 65-Jährige Fahrer eines Mitsubishis fuhr kurze Zeit nach dem ursprünglichen Unfall über Fahrzeugteile, die sich auf der Fahrbahn durch den Unfall verteilt hatten. Hierdurch wurde der Unterboden des Pkw beschädigt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von schätzungsweise 2.000 Euro.

Die Autobahn war in Fahrtrichtung Nürnberg für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsarbeiten auf zwei Spuren gesperrt. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle über die linke Spur vorbeigeleitet. Die regionalen Freiwilligen Feuerwehren waren an dem Einsatz beteiligt.

Die Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried. Insbesondere die Unfallursache ist Gegenstand der nun laufenden Ermittlungen.

Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried unter Tel. 09302/910-0 zu melden.

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