Sonntag, 25. September 2022
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1:5 bei den kleinen Bayern: War das der Anfang vom Ende vom Schweinfurter Profi-Fußball?

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MÜNCHEN / SCHWEINFURT – Was erwarteten sich die Verantwortlichen des FC 05 mit dem Rauswurf von Trainer Tobias Strobl vergangenen Freitag? Auswärts eine Besserung? Wenigstens Akteure auf dem Rasen, die auch kommende Saison für die Schnüdel spielen? Nichts davon, aber eigentlich auch gar nichts erfüllte sich am Montagabend.

Vor 630 Zuschauern standen wieder Nico Rinderknecht, David Grözinger oder Meris Skenderovic in der Startelf, sollte die Mannschaft im Grünwalder Stadion eigentlich ein Zeichen setzen. Doch sie wurde von der Jugendmannschaft des FC Bayern München nach dem 3:6 im Hinspiel ein zweites Mal überrollt. Diesmal aber bei einer eigenen ganz schwachen Leistung, die Böses erahnen lässt.

Gabriel Vidovic traf bereits nach neun Minuten, in der 20. erhöhte Malik Tillman auf 2:0. Vidovic erzielte nach einer halben Stunde das 3:0 per Handelfmeter, den Tim Kraus verursacht hatte. Nach dem 4:0 von Hyunju Lee stand zur Pause längst der Sieger fest. Die zweite Halbzeit wurde aus Sicht der Schnüdel nicht besser. Auf Armindo Siebs 5:0 hatte ausgerechnet der eingewechselte Edin Hyseni die Antwort mit dem Ehrentor. Bei der einzigen Torchance der Gäste in den 90 Minuten. Wenigstens der 20-Jährige war so gesehen ein Lichtblick!

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Keeper Bennet Schmidt konnte einem leid tun. Auch Übergangs-Trainer Jan Gernlein, der am Saisonende gehen wird, fand keinerlei Mittel, um die katastrophale Auswärtsbilanz aufzuschönigen. Nur drei von 15 Partien in der Fremde gewannen die Schnüdel, die am Montag mal wieder beweisen, dass mit dem jetzigen Kader die Träume von der 3. Liga weiter Träume sein werden. Wenn man ehrlich ist, dann muss festgestellt werden: Das Projekt Profi-Fußball ist unter den aktuellen Umständen in Schweinfurt wohl gescheitert.

Wie Amateurfußball auf hohem Niveau geht, zeigt Pokalfinalist TSV Aubstadt. Die Dorjungs aus dem Grabfeld mit den vielen Ex-Schnüdeln im Kader könnten am Dienstagabend mit einem Sieg gegen den 1. FC Nürnberg 2 bis auf sieben Punkte an den FC 05 heran rücken, hätten dann immer noch ein Nachholspiel in der Hinterhand.

Und die Schweinfurter? Die müssen nun zuhause gegen den FC Pipinsried ran, der auswärts mit 18 Punkten einen mehr holte als die Grün-Weißen. Dass deren Leistung am Montagabend am Samstag nun nicht gerade die Massen ins Sachs-Stadion locken wird, versteht sich von selbst.

Fußball, Regionalliga Bayern: FC Bayern München 2 – FC Schweinfurt 05: 5:1 (4:0)

Schweinfurt: Bennet Schmidt – Thomas Haas, Jannik Schuster (ab 63. Nico Pfarr), Nico Rinderknecht, David Grözinger (ab 60. Malik McLemore) – Tim Kraus, Kevin Fery (ab 60. Marco Zietsch), Kristian Böhnlein – Amar Suljic (ab 46. Amar Cekic), Meris Skenderovic, Adam Jabiri (ab 69. Edin Hyseni).

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