Freitag, 07. Oktober 2022
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Der Re-Start in der Kreisliga Schweinfurt 1: Ein Kellerduell und drei Mal Spitze gegen Abstiegskampf

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STAMMHEIM / ESSLEBEN / SÖMMERSDORF – Die Konstellation zum ersten Spieltag der Schweinfurter Fußball-Kreisliga 1 nach der Winterpause ist eine ganz besondere. Alle 14 Teams sind am Start, in der einzigen Samstagspartie treffen die beiden Schlusslichter aufeinander – und am Sonntag sind dann die drei Mannschaften zuvor gegen das Top-Trio am Start.

Wir beleuchten diese vier Partien. Zunächst ab in den Keller:

SG Sömmersdorf/ Obbach/ Geldersheim – DJK Schwebenried-Schwemmelsbach 2

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Zu den Gästen war an dieser Stelle kürzlich erst alles nachzulesen. Doch auch über die Situation der Hausherren berichtete unser Portal ausführlich. Bleibt noch nachzutragen, dass die mit nur 13 Akteuren angereisten Sömmersdorfer am Sonntag dank zweier Tore von Julian Brändlein (auf dem Aufmacherbild rechts am Ball) in Hollstadt beim Rhöner Kreisklassisten SG Heustreu 2:2 spielten. Samstag wird ab 16 Uhr in Geldersheim gekickt. Markus Wlacil wird die Partie als Schiedsrichter pfeifen. Für die SG ist es die letzte Chance, das rettende Ufer noch zu erreichen, für die DJK die finale Gelegenheit, Sömmersdorf vielleicht doch noch einzufangen und einen Relegationsrang zu ergattern.

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Zu den Sonntagspartien, die um 15 Uhr beginnen. Ausnahme ist die Partie des Spitzenreiters, die erst um 16 Uhr auf Kunstrasen startet. Da heißt es dann:

TSV Abtswind 2 – SG Volkach/ Rimbach

Gegen den mittelfränkischen Kreisligisten SV Viktoria Weigenheim verlor der Tabellenführer unlängst zuhause auf Kunstrasen eine Testpartie mit 2:3. Um vorher und nachher aber deutlich zu machen, dass der TSV 2 an sich schon zuhause eine Macht ist. Siehe das 9:1 (!!) gegen den Bezirksliga-Zweiten SG Oberschwarzach/ Wiebelsberg oder jüngst das 8:0 (!) gegen den Haßberge-Kreisligisten SV Sylbach, als Leon Beßler, Lukas Huscher und Spielertrainer Patrick Gnebner jeweils doppelt trafen für nur mit zwölf Mann angetretene Hausherren.

Patrick Gnebner

Der Zwölfte und damit Drittletzte aus Volkach, der zuhause das Hinspiel nur knapp mit 1:2 verlor, hat in den Wochen danach beginnend mit dem Heimspiel gegen Sömmersdorf sicherlich die lösbareren Aufgaben vor sich. Die SG testete vier Mal mit jeweils knappen Resultaten. Auf die beiden 2:3-Niederlagen auswärts beim SV Sickershausen in Kitzingen und bei der SG Oberpleichfeld in Dipbach (jeweils Kreisliga) folgte ein 2:1 daheim in Rimbach gegen Kreisligist Dettelbach und Ortsteile und zuletzt ein 3:2-Derbysieg beim Kreisklassisten FC Fahr. Daniel Wagner, Andreas Prause und Maximilian Lutz trafen beim Nachbarn. Uli Konrad, Lukas Greulich, Lukas Rauth, Maximilian Fuß, Julius Ströhlein und Dominik Burkl hießen die Torschützen die Wochenenden zuvor.

SG Waigolshausen/ Theilheim/ Hergolshausen – TSV Essleben

Vor dem Derby im Luftlinie vier Kilometer entfernten Waigolshausen übte der Tabellenzweite sechs Mal und sorgte dabei vor allem dreifach für Erstaunen und Raunen. Einerseits mit dem 9:4 (!)-Sieg beim Haßberge-Kreisligisten FC Haßfurt, als Michael Schug an der Flutbrücke dreifach traf, Alexander Streng doppelt. Dann beim 4:0 (!) bei Bezirksligist DJK Hirschfeld mit wieder zwei Streng-Toren. Und zuletzt mit dem 4:1 (!) auswärts beim erst am Mittwoch in den Verbandspokal eingreifenden Landesligisten TSV Kleinrinderfeld. Da netzten Streng, Schug, Dominik Seufert und Michael Flockerzi ein. Es wäre schon ein Wunder, könnte das Spitzenteam den Sieg aus dem Hinspiel nicht wiederholen.

Michael Schug

Der fiel mit 4:0 freilich hoch aus. Und so deutlich will es Neuling Waigolshausen nicht wieder zulassen. Auch wenn nicht alle Testspiele voll glückten. Beim 3:0 auf Sander Kunstrasen gegen Haßberge-Kreisligist VfR Herrmannsberg-Breitbrunn traf Dominik Schneider doppelt, Sebastian Lehmann einfach. Letzterer drehte zusammen mit Luca Jakubowski und Tobias Weisenberger in Theilheim ein 0:1 gegen Schnackenwerth noch in ein 3:1. In Stettbach gegen Kreisklassist SG Zeuzleben ging es beim 5:4 vogelwild zu, traf Weisenberger doppelt. Ebenso beim 2:2 bei Kreisklassist Türkiyemspor Schweinfurt. Und jüngst setzte es in Schonungen trotz Dominic Kittels Ehrentor ein 1:2 bei einem akut personell gehandicapten Kreisklassisten, als für Trainer Marcel Gerber wohl das Wiedersehen mit Ex-Schnüdel-Kollegen Yi Shimamura das Schönste am Nachmittag war neben den frühlingshaften Temperaturen.

DJK Schweinfurt – SV Stammheim

0:0 gegen Bezirksliga-Tabellenführer DJK Dampfach, 4:4 gegen Kreisklassen-Tabellenführer FV Egenhausen, jeweils 2:0-Siege gegen die Kreisklassisten TSV Gochsheim 2 und SV Fatschenbrunn: Der Zehnte und Fünftletzte von der Schweinfurter Bellevue hatte ganz ordentliche Testspiel-Auftritte auf dem eigenen Gelände und dürfte zuhause allemal in der Lage sein, sich für das unglückliche 3:4 im Hinspiel zu revanchieren, als die Stammheiner in den letzten zehn Minuten einen Rückstand noch in einen Sieg drehten.

Philipp Seißinger (rechts)

Der Tabellendritte mit einem Punkt Rückstand auf Platz zwei und vier Zählern auf Rang eins testete nur zwei Mal, gewann aber jeweils mit 3:1 auswärts. Erst beim Nachbarn und Bezirksligisten SV/DJK Unterspiesheim (Tore: Philipp Seißinger (2) und Alexander Schug), dann im Sachs-Stadion gegen das Kreisliga 2-Spitzenteam TV Jahn Schweinfurt (Treffer; Schug (2) und Lorenz Scheller). Bei wieder nur 14 Mann im Kader stand Dieter Wirsching, seit Montag 49 Jahre alt, in der Startformation.

Ansonsten treffen am Sonntag noch aufeinander:
TSV Heidenfeld – FC Gerolzhofen
SG Eisenheim/ Wipfeld – DJK Wülfershausen
SV Mühlhausen/ Schraudenbach – TSV Grettstadt

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