Freitag, 07. Oktober 2022
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MdL Volkmar Halbleib fordert bessere Unterstützung von Kulturprojekten aus ganz Unterfranken

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UNTERFRANKEN – Bei der Entscheidung des bayerischen Landtages über den Kulturfonds 2022 für den Freistaat Bayern sind zwölf unterfränkische Projekte berücksichtigt. Von den insgesamt bayernweit genehmigten 120 Anträge kommen damit immerhin zehn Prozent der geförderten Projekte aus Unterfranken.

Das teilte nach dem Beschluss der mainfränkische SPD-Landtagsabgeordnete Volkmar Halbleib mit, Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst. Einige Unterfränkische Projekte sollen zusätzlich in den folgenden Haushaltsjahren bezuschusst werden.

Zugleich ist es für Halbleibs schwer nachvollziehbar, dass mit einem Fördervolumen von 195.400 Euro in diesem Jahr allerdings nur etwa 3,8 Prozent der gesamten Fördermittel für Bayern nach Unterfranken gehen. „Dieser deutlich unterdurchschnittliche Anteil wird dem vielfältigen kulturellen Angebot, das Unterfranken bietet, nicht gerecht. Es gibt eine Vielzahl von Kulturstätten- und -schaffenden, die gerade mit Blick auf die letzten zwei Jahre dringend weitere Unterstützung benötigen“, so Halbleib Einschätzung.

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WÜRZBURG

Mit einem Volumen von 98.200 Euro geht ein guter Teil der Fördergelder in den Raum Würzburg, insgesamt 91.900 Euro kommen dabei Projekten der Stadt Würzburg zu Gute. Darunter unter anderem: 25.000 Euro für die Ausstellung „Abermillionen Anschauungen. Hannah Höch“ im Kulturspeicher Würzburg, in der über 120 verschiedenartige Werke der weltbekannten Künstlerin zu sehen sind, sowie 19.400 Euro für die Organisation des 2. Kammermusik!-Festivals. Auch das Kollektiv anderer Tanz e.V. kann mit der Förderung von 25.200 Euro den Umzug in neue Räumlichkeiten stemmen, ein Projekt, das Halbleib bereits bei der Antragstellung unterstützt hat. Außerhalb Würzburg erhält die Stadt Röttingen außerdem weitere 6.300 Euro für die Neuausstattung des Festspielbüros für die „Röttinger Festspiele“, deren Stellenwert auch im Mittelpunkt des jüngsten Informationsbesuchs Halbleibs bei Röttingens Bürgermeister Hermann Gabel stand.

SCHWEINFURT

Den Raum Schweinfurt erreichen diesmal 20.900 Euro. Im Landkreis erhält die Musikkapelle Poppenhausen 5.300 Euro für einen eigenen Probenraum in der Werntalhalle Poppenhausen. „Jeder der selbst mal Teil einer musikalischen Gruppe war, und die alltäglichen Probleme kennt, die das Fehlen von Probe- und damit oftmals auch Aufenthaltsräumen mit sich bringt, kann die große Bedeutung für die Poppenhausener Kapelle nachvollziehen“, so Halbleib. 15.600 Euro kommen der Kunsthalle der Stadt Schweinfurt zugute für die Finanzierung einer Sonderausstellung des Künstlers Ottmar Hörl verwenden. Der in Nauheim geborene Künstler ist vor allem für seine Skulpturen und Installationen bekannt, und wird voraussichtlich von Anfang April bis Ende Juni in Schweinfurt ausstellen

KITZINGEN

Auf den Kreis Kitzingen entfallen dieses Jahr 8.300 Euro, welche dem Verein StimmVEREINigung e.V. für das Kindermusical „Hänsel und Gretel 4.0“ bereitgestellt werden. Der 2012 gegründete Verein knüpft damit an seine seit 2001 bestehende Reihe von Musicals des vereinseigenen Kinder- und Jugendchors „YOUNG HARMONY“ an. MdL Halbleib begrüßt die Förderung: „Sieben erfolgreiche Kindermusicals wurden von Chorleiter Uwe Ungerer und YOUNG HARMONY in über 20 Jahren bereits auf die Beine gestellt, die nunmehr mit staatlichen Mitteln gesicherte Fortsetzung dieser Reihe haben die Initiatoren mehr als verdient.“+++

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