Donnerstag, 01. Dezember 2022
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Notsituation vorgetäuscht – Telefonbetrug

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MELLRICHSTADT, LKR. RHÖN-GRABFELD. Das Telefonbetrüger zahlreich ihr Unwesen treiben, ist allgemein bekannt. Immer wieder kommt es vor, dass Bürger Opfer dieser betrügerischen Anrufe werden, so auch am frühen Dienstagnachmittag.

Gegen 13:30 Uhr erhielt ein 69-Jähriger aus Oberstreu einen Anruf einer Frau, welche sich mit weinerlicher Stimme als seine Tochter ausgab und ihm mitteilte, dass sie von der Polizei aufgrund eines schweren Verkehrsunfalles festgehalten werde. Im Verlauf des Gespräches wurde dieses an eine angebliche Polizeibeamtin weitergegeben. Unglücklicherweise gab der Angerufene diverse persönliche Daten weiter.

Erst als er schließlich Druck auf die Anrufer ausübte, dass sie ihm mitteilen solle wo sich seine Tochter befindet, wurde das Telefonat von den Betrügern beendet. Im Nachgang an das Gespräch rief der 69-Jährige seine Tochter an, welche ihm mitteilte, dass alles in Ordnung sei und dass es den angeblichen Verkehrsunfall nie gegeben hatte. Der Betroffene erstattete Anzeige wegen versuchten Betruges.

Im Zusammenhang mit diesen sog. Schockanrufen rät die Polizeiinspektion Mellrichstadt:

  • Geben Sie am Telefon keine persönlichen Daten preis!
  • Beenden Sie das Gespräch!
  • Wenn Sie sich unsicher sind, wenden Sie sich an Ihre zuständige Polizeidienststelle oder wählen den Notruf!
  • Sprechen Sie mit Verwandten, Freunden und Bekannten über das Phänomen!
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